Geniales Amazon-Honorierungssystem Erste Nachahmer am Start
Dreiste Möbelhersteller treiben durch Miet-Sitz-Chinesen ihre Vergütung hoch. E-Book-Autoren lehnen Miet-Lese-Chinesen bislang dagegen strikt ab.
Foto: Kevin Frayer/ Getty ImagesDas revolutionäre Honorierungssystem ist noch gar nicht richtig eingeführt, da drängen schon die ersten Nachahmer auf den Markt. Der in Kürze existente Smart-Möbelhändler Hubi will schon ab übermorgen die nutzungsabhängige Bezahlung für seine Möbellieferanten einführen. "Stellen Sie sich einmal Folgendes vor", setzt Hubi bei einer Vier-Augen-Pressekonferenz in seinen Verkaufsräumen an. "Sie kaufen hier diesen sündhaften teuren Sessel, stellen ihn zuhause schön ins Wohnzimmer, aber dann sitzen sie die ganze Zeit auf diesem (Herr Hubi deutet auf einige windschiefe Holzteile) billigen Küchenstuhl rum, weil der eben viel bequemer ist und zudem in der Küche steht, wo es mehr zu essen gibt als im Wohnzimmer." Während die SPAM-Redaktion sich dies intensiv vorstellt, donnert Herr Hubi: "Wieso soll der olle Sessel-Wucherer dafür auch noch Geld kriegen?" Damit sei jetzt Schluss, so Hubi. Mit dem Smart-Sitzchip werde die Sitzdauer auf allen Sitzmöbeln sekundengenau abgerechnet. Nur noch tatsächlich abgesessene Zeit werde ab sofort vergütet. "Genial", so SPAM begeistert, "wenn wir diesen Sessel hier nie benutzen, können wir ihn also umsonst mitnehmen." - "Naja", räuspert sich Hubi, "wissen Sie, da geht's uns nicht besser als diesem Amazon. Der nutzungsabhängige Einkauf ist technisch leider noch nicht möglich. Wir arbeiten aber dran. Auf jeden! Das kommt! So, Sie interessieren sich also für diesen hochwertigen Sessel …"