Zur Abschreckung Zigarettenschachteln bald kühlschrankgroß
Typisches Zigarettenloch, in welches Raucher ihren Glimmstengel stecken.
Foto: Department Of Health And Ageing/ dpaDamit diese überhaupt noch auf die Schachteln passen, wird deren Größe angepasst - zunächst auf DIN A4 etwa. Sollte das nichts nützen, sprich werden trotzdem noch Zigaretten gekauft, werden die nächsten Eskalationsstufen gezündet: DIN A3, A2, A1, A0 und immer so weiter. Experten rechnen damit, dass bereits ab November verrottete Zähne und amputierte Beine mindestens mülleimergroß auf Schachteln zu sehen sein werden. Wer nächstes Jahr im Mai ungeachtet dessen immer noch raucht (weil er zum Beispiel blind ist), wird seine Zigarettenschachtel auf einem kleinen Rollwagen mit sich führen müssen. Momentan verhandelt die Tabakindustrie noch mit der EU, ob sie den Zigarettentrolley auf den Markt bringen darf, also eine Schachtel, die bereits Räder und einen Haltegriff integriert hat. Die 19 Zigaretten im Inneren der Schachtel haben normale Größe, als Füllmaterial enthält die Packung abgestorbenes Lungengewebe von Rauchern. Erst wenn wirklich keiner mehr raucht, darf die Tabakindustrie die Schachteln langsam wieder einschrumpfen, nach und nach sogar in den mikroskopischen Bereich hinein, bis sie schließlich komplett aus der sichtbaren Welt verschwunden sein werden.