Birgit Kelle fordert Blusentests für Flüchtlinge
Aus unserer Rubrik: deutsches Brauchtum
Foto: Felix Hˆrhager/ picture alliance / dpaIn den Medien geht Kelle derzeit hart mit der aktuellen Flüchtlingspolitik ins Gericht. Hunderttausende von Jungmännern, die beim Anblick von offenen Blusen sofort sexuelle Übergriffe auf die Trägerinnen starteten, strömten derzeit nach Deutschland. Dabei, so Kelle, sei die offene Bluse selbstverständlich Teil unserer Kultur, Lebensart und der femininen Identität. Da gebe es auch überhaupt keine Probleme mehr mit. "Weil jede Frau weiß: Wenn ein Rainer Brüderle in der Nähe ist, dann mache ich die Bluse natürlich zu", so Kelle. Deswegen habe man ja überhaupt Blusen: zum Auf-, aber auch zum Zumachen. "In meinem Bestseller 'Dann mach doch die Bluse zu' habe ich das Verfahren ausführlich dargestellt."
In ihrem neuen Werk "Dann mach doch die Bluse auf" soll Kelle nun - in satirischer Überzeichnung - "Blusentests" für Migranten fordern. "Denn es ist einfach nicht zu schaffen, dass wir jetzt permanent an unseren Blusen rumknöpfen, nur weil an jeder Straßenecke Männer aus fremden Kulturkreisen rumlungern." Das sei ein außergewöhnlicher Belastungstest sowohl für den Stoff als auch das Knopfgarn. Unsere Blusen könnten damit sehr schnell überfordert sein. Daher sollten Migranten in "Blusentests" nachweisen, dass sie sich deutlich von Rainer Brüderle unterschieden. Wer das nicht schaffe, müsse umgehend abgeschoben werden. "So leid es mir tut", sagt Kelle.