Enthüllt! Schäubles 50-Milliarden-Plan
Isst gerne Würgeengel: Bundesfinanzminister Schäuble
Foto: TOBIAS SCHWARZ/ AFPUnd das, wo der Bundesfinanzminister doch alles haargenau durchaddiert hat. "Mir platzt jetzt bald der Kragen", so Schäuble im Vertrauen zu SPAM, und: "Ich hab mir das mit den 50 Milliarden doch nicht einfach so ausgedacht." Um diesen Verdacht ein für alle Mal aus der Welt zu schaffen, erläutert er nun hier die Details.
Die Österreichische Bundesbahn (ÖBB) hat bekanntlich bereits Interesse an der griechischen Staatsbahn gezeigt. Für null Euro oder weniger würden sie die übernehmen. Das sei, so Schäuble, schon mal ganz gut. Jetzt müssten die Griechen die Österreicher halt mal einladen und dann schön einen Kuchenbasar veranstalten. "In meiner Heimat", so Schäuble, "florieren die schönsten Vereine über Jahre hinweg mit Hilfe von Kuchenbasareinnahmen". Diese Kuchenprivatisierung werde erst mal 23,67 Milliarden Euro einbringen. Wichtig sei, so Schäuble, dass die von den griechischen Hausfrauen gebackenen Kuchen auch ein bisschen haltbar seien, damit die übrig gebliebenen weiterverwendet werden können: für den Kuchenbasar zur Stromnetz-Privatisierung - 12,54 Milliarden Euro Erlöse seien da durchaus realistisch - und für das große Resthafen-von-Piräus-Privatisierungsfest, bei dem die Griechen dann das letzte noch fehlende Geld einnehmen würden. Sogenannte "Würgeengel" (sehr trockene Rührkuchen) seien am besten geeignet, so Schäuble. "Lange haltbar und äußerst sparsam in der Herstellung."