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Hammer-Russen! Weltraumfackel begeistert Menschheit

Ein uralter Menschheitstraum wurde wahr: Russischen Kosmonauten ist es kürzlich gelungen, das olympische Feuer ins Weltall zu tragen.
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Das offizielle Bildmaterial ist mit einer weltraumtauglich gemachten Lomo-Kamera erstellt und heute morgen in der kasachischen Wüste wiedergefunden worden.

Das offizielle Bildmaterial ist mit einer weltraumtauglich gemachten Lomo-Kamera erstellt und heute morgen in der kasachischen Wüste wiedergefunden worden.

Foto: Sergei Ilnitsky/ dpa

"Das war eine immense logistische Herausforderung!", so Dimitrij Petrowitsch Petrinskij, Sprecher der russischen Weltraumbehörde. Zunächst einmal habe man mit enormem finanziellem Aufwand überhaupt olympische Spiele nach Russland bekommen müssen: "Wir hätten sonst nur ein Stück Blech ins Weltall bringen können!" Intensiv habe man dann recherchiert, wie der Umgang mit Feuer sich im Kosmos gestalte. Immer wieder hätten russische Raum-Veteranen darauf die gleichlautende Antwort gegeben: Rauchen an Bord der ISS sei "verboten" - ein klassisches russisches Scherzwort für "Muss man halt heimlich machen". Darauf hätten russische Ingenieure in monatelangen Rauchpausen schließlich ein vollkommen unverdächtiges Objekt entwickelt, welches am ehesten einem Aluminium-Aschenbecher oder einem Riesenkaviarlöffel gleiche. Leider habe diese Tarnfackel dann auf der ISS den Dienst versagt - wohl weil einer der Kosmonauten noch im Anflug die Brennflüssigkeit ausgetrunken habe. "Da war aber die Weltübertragung schon geschaltet! Also haben wir die Fackel ohne Feuer gezeigt. Ich sage: Wo ist das Problem? Jedes Kind kennt Feuer! Wer will schon Feuer sehen, wenn er einen Riesenkaviarlöffel anschauen kann?" Leider sei den mutigen Kosmonauten erst beim Zigarillorauchen nach der Übertragung eingefallen, dass sie ja eines ihrer mitgeführten "Netto"-Feuerzeuge hätten in die Kamera schwenken können. "Na, hat nicht sollen sein", so Petrinskij, "schön war es trotzdem dort oben." Viel geraucht, getrunken und gesungen habe man, und die Kippen und die Asche habe man dann sogar ordnungsgemäß in dem mitgeführten Spezialbehälter wieder runter zur Erde gebracht.