Lohnsklaverei in Deutschland Fleisch-Industrie handelt!
Um einen möglichen Imageschaden für die gebeutelten Hersteller zu vermeiden, möchten wir an dieser Stelle ausdrücklich darauf hinweisen, dass Fleisch aus deutschen Landen stets lecker, vitaminreich und, ja, ein Stück Lebenskraft ist.
Foto: Susan Ebel/ dpaLöhne zwischen drei und fünf Euro, Massenhaltung in schäbigen Baracken, Motivationshilfe durch Bedrohung - kürzlich haben Medienrecherchen ergeben, dass osteuropäische Billigarbeiter derartige Bedingungen in gewisser Weise als irgendwie "störend" empfinden. Die deutsche Fleischindustrie konnte sich dazu zunächst nicht äußern. "Sie werden verstehen, dass wir unter Schock standen", so ein Sprecher.
Wie SPAM in Erfahrung bringen konnte, läuft die Modernisierung der Lohnsklavenhaltung nun aber auf Hochtouren: "Diese Menschen vermissen ihre Heimat. Ergo werden wir die Löhne noch konsequenter an die in Rumänien üblichen Mindestlöhne angleichen - und, wenn möglich, auch in Aluminiummünzen auszahlen."
Gut gefüllte Lohnsklaven-Baracken hingegen, so der Sprecher, zeigten ja, wie sehr der Balkanmensch diese Art von Gebäuden schätze. Die Baracken dienten als soziales und kulturelles Zentrum, und es würden von Seiten der Industrie keine Kosten und Mühen gescheut, um dort in Zukunft rund um die Uhr bulgarische Volkslieder über Lautsprecher erklingen zu lassen - "vertraute alte Weisen, die in modernisierten Fassungen von den Wonnen des Schweinezerlegens handeln".