Frauen Das sieche Geschlecht
Die Horror-Bewerberin schlechthin: Frau, in Brandenburg aufgewachsen, unter Präsentismus leidend.
Foto: THOMAS PETER/ REUTERSSie fehlen dauernd auf Arbeit. Und wenn sie mal da sind, heißt das noch lange nicht, dass sie wirklich arbeitsfähig sind. Frauen leiden unter Präsentismus, erklärte DAK-Chef Herbert Rebscher. Wenn es irgend geht, schleppen sie sich halb tot an ihren Arbeitsplatz, um sich dort mit Yogi-Tees zu behandeln. Noch gebrechlicher als Frauen sind - der DAK-Studie zufolge - nur Brandenburger. Für Arbeitgeber von Frauen und Brandenburgern ist das natürlich eine Hiobsbotschaft. Rebscher regte deshalb "betriebliche Voraussetzungen an, die das abfedern können."
Wir sprachen mit ihm:
SPAM: Was haben Frauen und Brandenburger gemeinsam?
Rebscher: Sie sind dauernd krank.
SPAM: Warum?
Rebscher: Das untersuchen wir gerade.
SPAM: Interessant! Wie können Betriebe, die Frauen und Brandenburger einstellen, überleben?
Rebscher: Staatliche Kompensationen wären eine Möglichkeit. Oder man schafft einen zweiten Arbeitsmarkt für Frauen und Brandenburger.
SPAM: Sie sagten: "Ich hoffe nicht, dass Frauen nun weniger eingestellt werden." Aber was ist mit den Brandenburgern. Sind die ihnen egal?
Rebscher: Natürlich nicht, aber die sind wirklich in einer dramatischen Lage. Rund die Hälfte von denen, die sogenannten Brandenburgerinnen, ist ja sogar doppelt belastet. Also wer die trotzdem einstellt, Respekt!