Risiko Intellekt Sind Sie gefährdet?
Typisches Akademikergehirn, groß aber nicht unbedingt funktionell.
Foto: Thomas Frey/ dpaSchon wer drei Jahre die Universität besucht, dessen Risiko, einen Hirntumor zu bekommen, steigt um 19 Prozent, bei Frauen sogar um 23 Prozent. Obwohl die Wissenschaftler der Studie, selbst Akademiker, vorgeben, völlig ahnungslos zu sein, woran das liegen könnte, schlagen die Krankenkassen bereits Alarm: Man müsse jetzt dringend untersuchen, welche Studiengänge besonders risikoträchtig seien und entsprechende Warnhinweise herausgeben. Noch tappt man da ja völlig im Dunkeln: Sind Wirtschaftswissenschaften oder Genderstudies gefährlicher? Einzelne, besonders kritische Vorlesungen sollen mit roten Türsymbolen gekennzeichnet werden, Professoren, die unter dem Verdacht stehen, durch besonders wirre Reden krankheitsauslösend zu wirken, eine rote Armbinde tragen. All diese Maßnahmen können die jetzige und kommende Studierendengenerationen schützen. Was aber machen diejenigen, die bereits studiert haben, womöglich gar zehn Jahre und mehr? Der Deutsche Akademikerbund schmiedet bereits in aller Eile an einem De-Akademisierungsstudiengang. Nach vier Semestern (Frauen nach sechs) können Männer einen entsprechenden Master vergeigen. Wer nochmal vier (Frauen sechs) Semester drauflegt, kann durch den Bachelor fliegen. Ganz ambitionierte können nach einer weiteren De-Qualifizierung schließlich durch das Abitur fallen.