SPAM exklusiv Von der Leyen erläutert Bundeswehrkonzept
Die Ministerin hat ein einnehmendes Wesen, sieht toll aus und verfügt über einen guten Bekleidungsgeschmack.
Foto: Kay Nietfeld/ picture alliance / dpaDas strebt die neue Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen an. Im SPAM-Interview erklärte die sympathische 55-Jährige, militärische Befehle sollten ab sofort in einem partnerschaftlicheren Ton vorgetragen werden, "wenn möglich als Ich-Botschaft: Ich wünsche mir, dass Sie jetzt bitte wegtreten." Armee-Gewerkschaftler, so von der Leyen weiter, hätten bei ihr bereits vorgesprochen, Winterbiwaks außerhalb der Kernarbeitszeiten weltweit ächten zu lassen, ein Vorschlag, dem die Ministerin "nachdenklich, aber nicht unoffen" gegenüber steht. Einsätze im polizeilichen Bereich, so die lebenspraktische, viel jünger erscheinende Ministerin, das sei ihre klare Haltung, sollten nicht mehr kategorisch ausgeschlossen werden: "Bei laut feiernden Nachbarn etwa erzielt man oft mehr Wirkung, wenn der Schlichter im Kampfpanzer vorgerollt kommt." Was die bei Soldaten meist wenig beliebten Verweilzeiten im Ausland angeht, so will von der Leyen zeitnah nach Afghanistan reisen, um auf die dortigen Kriegspartner einzuwirken: "Auch dem verstocktesten Taliban muss klar sein, dass Granatwerfer und Kalaschnikows am Arbeitsplatz nichts zu suchen haben!" Der Aufenthalt in Afghanistan, das gebe sie unumwunden zu, entspreche nicht deutschen Wunschvorstellungen. Für die Zukunft werde sie die Verbündeten auf jeden Fall bitten, vermehrt attraktive Küstenländer mit mediterranem Klima zu überfallen.