Deutschland tief gespalten Krasse Literaturdebatte!
Auch in China finden deutsche Romane recht wenig Beachtung.
Foto: ROMEO RANOCO/ REUTERSDie Debatte ist allgemein sehr gut angenommen worden. Viele Journalisten haben auf andere Journalisten geantwortet, die auf noch mal andere Journalisten geantwortet haben, welche auf Literatur-Autoren geantwortet haben, welche von Journalisten provoziert worden waren, denen langweilig gewesen war. Das war eine produktive Zeit! Unheimlich viel ist geschrieben worden. Zwei Grundthesen standen im unerbittlichen Widerstreit: "Die deutschsprachige Gegenwartsliteratur taugt nichts" versus "Das kann man so gar nicht beurteilen, weil den Scheiß ja keiner liest." Erste Verlage machen sich nun anheischig, die Debatte in ihrem Gesamtverlauf zu dokumentieren, zwischendrin sollen aber auch bislang ungenutzte Romane deutscher Literatur-Autoren versteckt werden, damit da wenigstens mal jemand durchblättert. Das Lesen von Primärtexten, so ein Insider, sei mittlerweile eine aussterbende Kunst: "Wer diese sogenannten Romane liest, verliert wertvolle Zeit, findet in der Literaturdebatte nicht mehr statt, gerät in Vergessenheit." Wie es weitergeht mit der deutschen Literaturdiskutiertätigkeit, ist noch nicht ganz klar - jedoch soll ein unterschriftsreifer Vertrag für eine große Samstagabendshow im ZDF vorliegen. (Anmerkung der Redaktion: An dieser Stelle wollen wir gerne ausdrücklich einmal alle "Fans" des FC Bayern München beleidigen, alle Mitglieder der Vatikanmafia, das öffentlich-rechtliche Zwangsfernsehen, alle Dummköpfe, Faschisten und Unsympathen sowie jeden, der im Netto immer mit dem Einkaufswagen zu nah hinten drauf fährt: Packt euch! So, das musste einfach mal raus und hat aber einen geschützten Raum gebraucht, einen Artikel, den schon wegen der Überschrift "Literaturdebatte" garantiert niemand lesen wird. Schönen Tag noch!)