SPAM Satire Regierung öffnet Radwege für E-Bikes - DER SPIEGEL
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Neue Radweg-Regeln E-Biker ja, LKW nein!

Die Regierung will Radwege für E-Bikes öffnen. Aber was ist mit E-Skateboards und E-Cars?
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
So könnte er aussehen: der Radweg der Zukunft

So könnte er aussehen: der Radweg der Zukunft

Foto: Roland Weihrauch/ dpa

Auch für die gibt es neue Hoffnung. Denn die bis zu 45 Stundenkilometer schnellen Fahrrad-Fakes könnten endlich mehr Dynamik auf die Radwege bringen. Sobald das passiert ist, sollen auch langsame Elektro-Autos auf die sichere Radspur wechseln dürfen. Fahrzeuge ohne Verbrennungsmotor, so ein Verkehrsinsider, hätten an und für sich auf der Straße nichts zu suchen. "E-Autofahrer müssen zuvor allerdings den Radweg-Führerschein machen, bei dem sie lernen, dauerhaft in sicherer Schräglage auf zwei Rädern zu fahren." Dadurch sei gewährleistet, dass sie andere Radweg-Verkehrsteilnehmer beim Überholen nicht über Gebühr belästigten. Ein simples Kopfeinziehen könne man von denen allerdings schon verlangen. Den Radweg der Zukunft sollen auch schnellere Fußgänger, Fahrer von Skateboards mit Motorantrieb, Segways sowie Hunde benutzen. Ebenfalls auf den Radweg gehörten Mütter und Väter mit überdimensionierten Kinderwagen, die derzeit noch häufig die Gehwege verstopfen. Letztere müssen aber die auf dem Radweg vorgeschriebene Schrägfahrweise auf zwei Rädern beachten. Dasselbe gilt für Leute, die mit diesen immer beliebteren Lastenfahrrädern oder Fahrradanhängern rumgurken. Einen Anlass zur Verbreiterung von Radwegen sieht die Regierung nicht. "Für die Zukunft denken wir eher in die Höhe. Da ist jetzt die Industrie gefragt." Die Entwicklung von hochgebockten Radweg-Fahrzeugen, die andere Radwegnutzer unterfahren könnten, sei zu fördern. "Der Radweg der Zukunft", so die Regierung, "wird noch beliebter werden und entlastet gleichzeitig die Straße sowie Fußwege. Wir werden ihm viel zu verdanken haben".