Nach Rummenigge-Vorstoß Hafterleichterungen für Hoeneß?
Mia san vorbestraft.
Foto: POOL/ REUTERS"Einen so gut verdienenden, Entschuldigung, einen so guten, verdienten Mann kann man nicht einfach im Gefängnis versauern lassen", so Rummenigge gegenüber SPAM, "er soll ja dort sogar Wasser und Brot zu sich genommen haben!" Uli Hoeneß, so der FC-Bayern-Vorstandsvorsitzende weiter, könne man nicht wie einen Verbrecher behandeln, bloß weil er zufällig im Gefängnis sitze. Um Hoeneß den Aufenthalt in Landsberg zu erleichtern, sollten daher alle Spiele des FC Bayern bis zur Haftentlassung als Siege gewertet werden. "Ohne den Uli ist das doch eh alles Wettbewerbsverzerrung." Für den DFB sei das keine große Sache: "Ich verlange nur drei Punkte pro Spiel, nur Punkte! Nicht mal Geld." Dass Hoeneß, so Rummenigge weiter, zeitnah Freigängerstatus erhalte, sei für ihn persönlich eine Selbstverständlichkeit. Man halte Hoeneß sogar zwei Plätze im Bayern-Stadion frei, "falls da ein Justizbeamter dabei sein muss." Die Umsetzung der "gut gemeinten Vorschläge", so Rummenigge mit Blick auf seine vier goldenen Armbanduhren, habe zeitnah zu erfolgen. "Ich dachte da an einen Zeitrahmen von dreißig Tagen, ähm, äh, Minuten." Sollten DFB und Justizbehörden sich als nicht kooperationswillig erweisen, so werde er, Rummenigge, weitere Forderungen nachschieben - etwa, dass die kommende Bundesligasaison überhaupt erst wieder nach der Hoeneß-Entlassung 2016 anfange. Er werde auch nicht davor zurückschrecken, sich im Trachtenkostüm ans DFB-Hauptquartier anzuketten, um seinen Forderungen Nachdruck zu verleihen.