SPAM Satire Sönnern Schützenkönig Muslim - DER SPIEGEL
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Kommentar Recht so, Schützen!

Im westfälischen Sönnern muss der Schützenkönig abdanken. Weil er Muslim ist.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
Es kommentiert unser Kommentator Jens-Karl Bochtler.

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Foto: SPAM

Und seien wir ehrlich: Wo und zu welchem Zweck hat dieser Migrant so gut schießen gelernt? Sehen wir nicht in den Nachrichten oft genug Bilder von bewaffneten Muslimen? Immer mehr Insider munkeln, dass der Mann den Schützenverein mit einem paramilitärischen Ausbildungscamp verwechselt hat: die Uniformen, das köstliche Tönen sich lösender Schüsse, die aufpeitschende Marschmusik. Wieso fühlt ein Muslim sich davon - wie magisch - angezogen? Wo er doch gar nicht den kulturellen Hintergrund hat - Goethe, Schiller, Rommel... Denken wir zurück an den 11. September 2001: Damals ließen sich Muslime von amerikanischen Fluglehrern das Fliegen beibringen. Heute lernt einer von ihnen in Deutschland das Schießen! Da müssten doch alle Alarmglocken schellen. Wozu muss ein Muslim schießen können, isst er neuerdings Rehe? Hat ein deutsches Wildschwein nicht das Recht, sich von Christenmenschen erschießen zu lassen? Wehret den Anfängen! Wenn erst die Türken - oder, wie man heute sagt: Muslime - ihre eigenen Schützenvereine gründen und schwerbewaffnet unter Türkenmusik durch unsere Straßen ziehen, könnte es zu spät sein. Der Muslim aber, der eine deutsche Schusswaffe nutzt, um den Vogel abzuschießen, macht sich unglaubwürdig: Ist das Gewehr nicht DIE christliche Erfindung schlechthin, haben wir nicht mit dem Gewehr in der Hand die Botschaft der Liebe in die Welt hinausgetragen? Man muss es aussprechen dürfen: Ein Muslim, der den Schützenvogel nicht mit dem Krummsäbel bekämpft, macht sich verdächtig.