Verschärftes Asylrecht Urlauber in Angst
Und tschüss: Deutschland kann diese Leute nicht alle wieder aufnehmen.
Foto: Peter Kneffel/ dpaDiese Furcht ist übertrieben. Ein paar Dinge sollte man jetzt aber schon beachten.
a) Besorgen Sie für alle Mitreisenden Zweit-, Dritt- und Viertpässe (sicher ist sicher). Merken Sie sich: Wer ohne Pass in Deutschland unterwegs ist, kann jederzeit inhaftiert und irgendwohin abgeschoben werden.
b) Meiden Sie bei Ihrer Rückreise unbedingt die großen Schlepperrouten, z.B. italienische, spanische oder französische Maut-Autobahnen, die jährlich Abermillionen nach Deutschland einschleusen. Wer dieses üble Schlepperwesen durch Geldzahlungen unterstützt, hat kein Recht in Deutschland zu bleiben. Wenn Sie partout nicht über Landstraßen zurückfahren wollen, brettern Sie an den Mautstellen einfach durch, ohne zu zahlen. Das ist sicherer, als nachher die Quittungen zu verbrennen (Ihre Daten könnten gespeichert sein).
c) Umgehen Sie NICHT die Grenzkontrollen, selbst wenn diese sich vor Ihnen sehr, sehr gut verstecken. Sie müssen eine finden. Wenn nirgendwo eine Grenzkontrolle aufzutreiben ist, melden Sie sich bei der nächsten Polizeistation und sagen: Hei, wir sind jetzt wieder da. Aber Achtung: Wahrscheinlich wird man Sie dort gleich in Abschiebehaft stecken. Denn um zur Polizeistation zu gelangen, haben Sie die Grenze ohne Grenzkontrolle passiert, Sie Idiot! Besser erst mal telefonieren oder bleiben Sie einfach im Urlaub.
Zusammengefasst: Die Einreise nach Deutschland auf dem Landweg ist illegal. Flüchtlinge aus Deutschland, sogenannte Urlaubsheimkehrer, können auf einen Gnadenerlass hoffen. Dieser sieht vor, einen Teil von ihnen nach erfolgreicher Resozialisierung wieder aufzunehmen.