Wegen Junghunden Mysteriöse Frauen-Quiekepidemie
Seltsam: Mütter fragen gern an, ob ihr Nachwuchs den Welpen anfassen dürfe, reagieren aber sehr zurückhaltend, wenn man dann mal das Kind streicheln möchte.
Foto: Aref Karimi/ AFPDas hat eine unabhängige Studie jetzt ergeben. 34 Prozent der Betroffenen quieken dabei schmerzhaft, 24 Prozent eher orgasmisch, ganze acht Prozent quieken als ob sie einfach nur sehr gründlich den Verstand verloren hätten. Spannend dabei: Rund 16 Prozent der Frauen quieken überhaupt nicht. Sie sprechen den Träger des Welpen (Welpen müssen, damit sie vor quiekenden Frauen einigermaßen geschützt sind, stets getragen werden) auf offener Straße an, oft mit den Worten "Ist der aber süß!", "Ei Hutzitutzi!" oder "Jemand sollte mir dringend ein Kind machen". Männer hingegen reagieren viel rationaler auf Hundewelpen: Sie klären den Halter ungefragt über die mutmaßliche Hunderasse auf, stoßen Schätzungen des Welpenalters aus, legen sich spontan ins Hundeklo-Gras, um zu spielen. Alles ganz normal. Warum sich Frauen hingegen so bizarr verhalten, ist noch ungeklärt. Erste befragte Experten weisen auf "die Gesamtneurose unserer kapitalistisch-bürgerlichen Gesellschaft", "das Kommen der letzten Tage" oder "erschreckendes Fehlen von öffentlichem Sex in unseren Städten" hin. Insgesamt bleibt das Mysterium also unergründbar, und es wird es auch bleiben, da wir dem Welpen nämlich beigebracht haben zu beißen und immer größer zu werden! (Für das Erstellen dieses Textes wurden nur wenige Frauen misshandelt, angeranzt oder beleidigt. Schade eigentlich.)