Doping Endlich positive Nachrichten von der Tour de Trance
Fränk Schleck sagt jedenfalls, die verbotene Substanz sei heimlich in seinen Körper gefüllt, er also vergiftet worden. Das klingt glaubhaft. Tatsächlich kann heute jeder eine böse Medizin in Schnellradfahrer hinein praktizieren. SPAM kennt die Tricks. Probieren Sie es einfach aus - und zwar schnell, bevor die Tour zu Ende ist!
Der Agenten-Klassiker
Ein Regenschirm, dessen Spitze in Wirklichkeit eine Kanüle voller Wachstumshormone ist, wird "versehentlich" auf den Fuß eines Sportlers gestellt, der sich gerade am Straßenrand erleichtert: "Sorry, es ist nur, damit Sie sich nicht auf die Schuhe pinkeln."
Doping durch Einheimische
Doping nicht nur für die Haare: In der Bretagne misten Einheimische vor der Tour traditionell die Hausapotheken aus, schütten alle abgelaufenen Medikamente in Eimer, gießen Waldmeistersirup dazu, rühren das Ganze gut durch und spritzen es als "Erfrischung" übers bunte Peloton.
Die Defekt-Hexe schlägt zu
Fahrer, die wegen eines Reifenschaden auf den Materialwagen warten, sind meist so genervt, dass sie es gar nicht merken, wenn man ihnen schnell mal eine Infusion verabreicht. Und selbst wenn: "Quatsch, Mann, das ist doch keine Blutzentrifuge, sondern dein neues Hinterrad."
Die Dieter-Baumann-Methode
Vor dem Zielsprint sind viele Fahrer besonders empfänglich für Bürsten mit leistungssteigernder Zahnpasta, wegen des makellosen Siegerlächelns und damit bei den Podest-Küsschen kein Blumenmädchen in Ohnmacht fällt.
Asphalt-Aufschriften als Stimulanz
"Fränk, du musst jetzt ganz, ganz schnell ans Ziel. Du hast nämlich um halb sechs einen Termin bei Dr. Fuentes."
Das Meet-and-Greet
Wer wirklich clever ist, arrangiert es, dass der Träger des Gelben Trikots dem Ehrengast Lance Armstrong die Hand schüttelt. Ab einer bestimmten Dosis werden illegale Substanzen durch Hautkontakt übertragen.
Fahrradfahrer Fränk Schleck und Kollegen
Foto: Guillaume Horcajuelo/ dpa