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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?



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Tipps zu Auswahl und Einsatz von Lernsoftware

· Nicht für jedes Fach und jede Altersstufe gibt es geeignete Programme. Mathe, Englisch und Deutsch etwa bis zur 8. Klasse sind gut abgedeckt. In einigen anderen Fällen ist Nachhilfeunterricht vorzuziehen.

· Software sollte vor dem Kauf unbedingt ausprobiert werden, entweder im Laden oder in einer Bibliothek oder Landesbildstelle.

· Wichtige Kriterien bei der Bewertung: Ist die Menüführung intuitiv? Ist die Sprache anschaulich, präzise und kindgerecht? Lässt sich die Software problemlos unterbrechen? Gibt das Programm gezielte Rückmeldungen bei Fragen und Fehlern des Kindes?

· Es reicht nicht, ein Kind mit der Software allein zu lassen. Gemeinsame PC-Sitzungen schaffen Motivation und helfen, Lernfortschritte einzuschätzen.

· Ratgeber in Buchform sind zwar meist übersichtlich und gut strukturiert, aber bisweilen nicht auf dem neuesten Stand. Online-Angebote dagegen bieten einen aktuellen Marktüberblick, lassen sich gezielt durchsuchen und ermöglichen in öffentlichen Foren auch den Erfahrungsaustausch mit Eltern, Lehrern und Kindern.



Weiterführende Informationen:

www.sodis.de

Bewertungen und Erfahrungsberichte von Lehrern für Lehrer

www.bs-atlas.de

Datenbank mit ausgefeilter Suchfunktion

www.feibel.de

Kurzweilige Software-Rezensionen vom Fachautor Thomas Feibel