Fall Moussaoui: Washington gibt im Streit um Todesurteil nach - DER SPIEGEL
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Fall Moussaoui Washington gibt im Streit um Todesurteil nach

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Die US-Regierung hat in dem seit Monaten zwischen den USA und Deutschland schwelenden Streit um die Herausgabe von Beweismitteln gegen den Qaida-Verdächtigen Zacarias Moussaoui eingelenkt. Die von deutschen Ermittlern gesammelten Belege gegen den als zwanzigsten Attentäter des 11. September verdächtigten Moussaoui sollen nicht dafür verwendet werden, ein Todesurteil zu verhängen.

Die schriftliche Zusage aus Washington ging in der vergangenen Woche bei Justizministerin Brigitte Zypries (SPD) ein, die gleich nach ihrer Ernennung mit US-Botschafter Daniel Coats über den Fall gesprochen hatte. Im Justizministerium hält man das Schreiben für ausreichend. Jetzt sollen die Beweise schnellstmöglich US-Ermittlern ausgehändigt werden – darunter sind Formulare, mit denen Moussaoui von der Hamburger Terrorzelle Geld für Flugunterricht in den USA überwiesen wurde.

Moussaoui muss sich im Bundesstaat Virginia wegen terroristischer Verschwörung vor Gericht verantworten.

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