Tiere Schildkrötensterben durch Autoverkehr
In den USA leben immer weniger Schildkröten. Einige Arten sind akut in ihrem Bestand bedroht. Eine Erklärung für diesen Schwund haben jetzt Forscher von der State University of New York in Syracuse gefunden: Offenbar wird mehr als jedes 20. Panzertier vom Auto überfahren, wenn es auf der Suche nach Nahrung oder bei den saisonalen Wanderungen zu den Eiablageplätzen eine Straße überquert.
Besonders hoch ist der Blutzoll bei Land- und großen Süßwasserschildkröten; sie legen bei ihren Wanderungen oft beachtliche Strecken zurück. Die an Land lebenden Reptilien, warnen die Forscher, sind inzwischen ähnlich gefährdet wie Grizzlys und Wölfe. Zur Rettung der Kriechtierbestände fordern die Experten deshalb spezielle Trassen zum Queren stark befahrener Straßen.