Verkehr: Schneeräumen mit Magnetenhilfe - DER SPIEGEL
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Verkehr Schneeräumen mit Magnetenhilfe

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Ein in den USA getestetes Spezialfahrzeug soll winterliche Straßen auch dann noch räumen können, wenn andere Schneepflüge längst kapitulieren ­ weil ein Eissturm tobt oder von der Schneefräse hoch wirbelnder Pulverschnee die Sicht versperrt.

Der Prototyp des Allwettergefährts wird von Magneten geleitet, die in regelmäßigen Abständen in den Straßenbelag eingelassen sind. Ein am Boden des Fahrzeugs installiertes Magnetometer ist mit einem Bildschirm verbunden, der dem Fahrer auch dann noch anzeigt, wo die Straße verläuft, wenn draußen praktisch "Blindflug"-Verhältnisse herrschen. Ein Radarsystem warnt ihn vor eventuell unter den Schneewehen verborgenen Fahrzeugen.

150.000 Dollar hat die kalifornische Verkehrsbehörde investiert, um eine zehn Meilen lange Teststrecke in den Bergen des Bundesstaates mit den Magnetwächtern zu pflastern. Künftige Versionen des Hightech-Schneepflugs sollen billiger werden ­ weil dann statt der unsichtbaren Magnetleitplanke Satelliten aus dem All dem Fahrer den Weg weisen werden.