Demonstrationen Verkörperte Botschaft
Demonstrantion in Sydney
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Demonstrantion in Santiago
Foto: CARLOS BARRIA / REUTERS
Demonstrantion in Santa Monica
Foto: DAVID CRANE / THE DAILY NEWS / AP
Demonstrantion in New York
Foto: PETER MORGAN / REUTERSKlicken Sie auf ein Bild, um zur Großansicht zu gelangen
Auch Antikriegsbewegungen haben ihre Moden. Während des letzten Golfkriegs demonstrierte man eher per Menschen- und Lichterkette, nun beim Warten auf den nächsten scheinen Buchstaben-Formationen aus liegenden Körpern die Hitliste anzuführen. Meist liegen die Demonstranten für die Luftaufnahme nackt, denn der entblößte Leib symbolisiert gleich mehreres: Verletzlichkeit, make love, not war und: Bush zieht uns für diesen Krieg das letzte Hemd aus. Letzteres sollte vermutlich die vordringliche Botschaft sein, als sich Anfang Februar 30 New Yorkerinnen trotz Schneegestöbers nackt im Central Park zu "No Bush" niederlegten. Mit Erfolg: Das Foto ging um die Welt, seitdem gibt es immer mehr verkörperte Antikriegsbotschaften zwischen Kalifornien und Kanada. Und nicht nur in Nordamerika. Im Internet ist ein weltweiter Demo-Wettkampf zu besichtigen. Derzeit führt Hiroschima mit über 6000 aufrecht stehenden (bekleideten) Demonstranten als "No War"-Mahnung. Damit erinnert der Ort zugleich an sein eigenes Schicksal: In der japanischen Stadt Hiroschima wurden 1945 zum ersten Mal Zivilisten Opfer US-amerikanischer Nuklearwaffen.