Studiengebühren: Hamburgs 2500-Euro-Modell - DER SPIEGEL
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Studiengebühren Hamburgs 2500-Euro-Modell

Hamburgs Wissenschaftssenator Dräger will Ende März als erster verantwortlicher Politiker ein durchgerechnetes Modell für Studiengebühren und -darlehen vorlegen. Wer einen Gebührenkredit beansprucht, würde nach dem Studium durchschnittlich zwölf Jahre für die Rückzahlung brauchen.
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Hamburg - Die Hochschulen in Deutschland würden danach die Möglichkeit erhalten, Gebühren in Höhe bis etwa 2500 Euro pro Jahr zu erheben. Damit Studierwillige aus sozial schwachen Elternhäusern nicht abgeschreckt werden, soll jeder Student, unabhängig vom Einkommen oder Vermögen seiner Eltern, durchschnittlich ein Darlehen von rund 6500 Euro jährlich in Anspruch nehmen können, in Einzelfällen von bis zu 8500 Euro. Die Summe soll sowohl Gebühren als auch Kosten für den Lebensunterhalt abdecken.

Zurückgezahlt werden müssten die Schulden erst nach dem Studium und erst ab einer bestimmten Einkommenshöhe. Nach Drägers Rechnung würde die Rückzahlung im Durchschnitt acht Prozent der Einkünfte ausmachen und das zwölf Jahre lang. Als Bürge käme beispielsweise die Kreditanstalt für Wiederaufbau oder die Mittelstandsbank in Frage, abwickeln könnte die Darlehen jede beliebige Bank. Langfristig schätzt Dräger den Darlehensbedarf auf rund 25 Milliarden Euro. Dabei sollen die jährlich anfallenden Kosten für günstige Zinsen, Stundungen oder Ausfälle für Nichtrückzahlung rund eine Milliarde Euro betragen.

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