Entführung in Algerien: Bund befürchtet Terrorhintergrund - DER SPIEGEL
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Entführung in Algerien Bund befürchtet Terrorhintergrund

Von einer Naturkatastrophe ist nicht mehr die Rede. Die Bundesregierung befürchtet im Fall der vermissten deutschen Touristen in Algerien mittlerweile einen terroristischen Hintergrund.
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Berlin – Bereits Anfang April leitete Generalbundesanwalt Kay Nehm ein Ermittlungsverfahren gegen eine unbekannte ausländische terroristische Vereinigung ein. Die algerischen Behörden haben der Bundesregierung inzwischen mitgeteilt, sie seien überzeugt, dass islamistische Terroristen hinter der Entführung der deutschen Touristen steckten. Die deutschen Behörden haben dies bisher nicht verifizieren können.

In Berlin wird deshalb auch nicht ausgeschlossen, dass Kriminelle, die Lösegeld erbeuten wollen, für die Entführung verantwortlich sind. Als sicher gilt inzwischen, dass die Touristen entführt wurden und nicht wie anfänglich vermutet einer Naturkatastrophe zum Opfer fielen. In der algerischen Sahara sind inzwischen 31 Menschen verschwunden, darunter 15 Deutsche. Bislang gibt es keine Spuren von ihnen.