Militärtechnik Rüstung mit Klimaanlage
Ingenieure der U. S. Navy in Maryland haben eine tragbare Klimaanlage entwickelt, die sich in die Flugmontur von Hubschrauberpiloten einklinken lässt.
Hitze und Hitzschlag sind für Helikopterbesatzungen bei stundenlangen Einsätzen im hitzeflirrenden Wüstenklima oft eine größere Gefahr als feindliche Kugeln - vor allem wenn sie über den Flugoveralls noch Schutzkleidung gegen chemische Waffen und schusssichere Westen tragen müssen. Ihre Körperkerntemperatur kann dabei leicht auf 39 Grad Celsius und mehr klettern.
Das neue, etwa Laptop-große Kühlaggregat hängt an einer Öse an der vorderen Seite der Flugweste. Es entzieht der angesaugten Umgebungsluft die Hitze und reduziert die Temperatur an Brust und Kopf der Besatzungsmitglieder um rund zehn Grad.
Neben den Militärs warten auch zivile Anwender auf den Körperkühler: "Testpiloten der Flugzeughersteller etwa", so ein Sprecher der Navy-Forscher, "sind begeistert von der Idee. Die Hitze in den Anzügen ist eines ihrer größten Probleme."