Elektronik Sterbender Chip
Eine lebende Zelle haust auf einem elektronischen Chip - und sobald sie stirbt, schlagen die angeschlossenen Schaltkreise Alarm.
Ein solches Gerät haben die Forscher Boris Rubinsky und Yong Huang an der Universität von Berkeley entwickelt. Es könnte als Giftdetektor dienen, der vor biochemischen Attacken warnt, oder als Testsonde für die Verträglichkeit neuer Medikamente.
Das Gerät misst beständig den elektrischen Widerstand der eingepflanzten Zelle. Stößt ihr etwas zu, steigt der Widerstand der Membran kurz an, bevor er sinkt, und die Zelle stirbt wie ehedem der Kanarienvogel im Grubenschacht.
Die Elektronik registriert jede verdächtige Veränderung binnen Millisekunden. Die erste Version funktioniert allerdings nur ein paar Stunden lang. Dann scheidet die Zelle von selbst aus dem Leben.