Steuerreform Wirtschaftsministerium lobt Merz-Vorschläge
"Die Vorschläge bestechen durch ihre Einfachheit und dogmatische Konsequenz", heißt es in einer Vorlage für Wirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD). Sie seien aus steuerfachlicher Sicht "trotz einiger Probleme und Ungereimtheiten grundsätzlich zu begrüßen". Nicht nur Familien mit Kindern würden profitieren, auch Unternehmen würden entlastet.
Wirtschaftspolitisch positiv sei die Einführung eines einheitlichen Steuersatzes für Unternehmen von 36 Prozent sowie die geplante Abschaffung der Gewerbesteuer und die Beteiligung der Gemeinden am Aufkommen der Einkommen- und Körperschaftsteuer.
Ausdrücklich loben die Beamten des Wirtschaftsministeriums die Ernsthaftigkeit des Vorschlags. Anders als andere Steuerreformer drücke sich der CDU-Politiker nicht um die Antwort herum, wie seine Vorschläge zu finanzieren seien. "Friedrich Merz hingegen wird hier erfreulicherweise deutlicher und sehr konkret."