US-Wahlkampf Spam vom Abgeordneten
Amerikas Kongressabgeordnete bereiten sich auf die nächste Wahl vor - und die technikbegeisterten unter ihnen versuchen, die Wähler durch Werbe-E-Mails zu überzeugen. Diese Art der Eigenwerbung ist preiswert, praktisch - aber politisch unklug.
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Nach Angaben der "New York Times" haben sich mindestens 40 Abgeordnete entschlossen, E-Mail-Listen bei Adresshändlern zu kaufen. Einige Abgeordnete sind schon im Besitz der Listen und verschicken nun lästige, digitale Massenbriefe.
Verbraucherorganisationen in den USA kritisieren schon seit längerem, dass diese Art der Wahlwerbung durch Steuergelder finanziert wird. Außerdem erinnern Bürgerrechtler daran, dass die Politiker erst vor wenigen Wochen ein Gesetz verabschiedet haben, das die Zahl der Spam-Mails verringern soll.