Aktien: Schrempp unter Druck - DER SPIEGEL
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Aktien Schrempp unter Druck

Deutsche Großaktionäre zeigen immer öfter Zähne. Nun stellen führende deutsche Fondsgesellschaften die Strategie von DaimlerChrysler in Frage. Spätestens zur Hauptversammlung des Stuttgarter Autobauers am 7. April wollen Union Investment, Deka, Deutscher Investment Trust und DWS massiven Druck auf Vorstandschef Jürgen Schrempp ausüben.
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"Die Fusion von Daimler mit Chrysler hat keinen Mehrwert für die Aktionäre geschaffen", sagt Thomas Maier von der Union Investment. Er glaube, "dass die Einzelteile des Konzerns mehr wert sind, als das zusammengefügte Unternehmen". Seine Gesellschaft wolle dies auch auf der Hauptversammlung zur Sprache bringen. Verschiedene Fondsmanager dürften bei dieser Gelegenheit auch das Aktienoptionsprogramm für Schrempp & Co hart kritisieren.

"Das ist viel zu wenig ambitioniert, das Management wird schon bei einer bescheidenen Leistung belohnt", heißt es bei einem Mitbewerber von Union Investment. Das Aufbegehren der Aktionäre gegen Schrempp könnte gar eine neue Qualität bekommen. Denn erstmals haben sich zumindest zwei Fondsgesellschaften vorab Gedanken über ein gemeinsames Vorgehen auf der Hauptversammlung gemacht. Bevor es aber so weit ist, werden die Fondsmanager der Spitze von DaimlerChrysler erst einmal in Einzelgesprächen auf den Zahn fühlen. So muss etwa Finanzchef Manfred Gentz Ende Februar beim Sparkassenableger Deka antreten.