Tierschutz Todeskampf der Riesen
Die beim Abschlachten der Meeressäuger verwendeten Geschosse dringen 30 Zentimeter tief in den Körper ein, ehe eine Sprengladung an der Spitze der Harpune detoniert. Durch die Druckwirkung der Explosion soll die Jagdbeute eigentlich schmerzlos getötet werden - doch die Methode schlägt häufig fehl, wie Tierschutzorganisationen aus 55 Ländern in einem soeben veröffentlichten Report berichten.
Weitere Sprengharpunen oder Gewehrkugeln müssen in die blutigen Leiber geschossen werden, um den Todeskampf der Riesen zu beenden. "Die Grausamkeit, mit der sich das vollzieht, tritt leicht hinter abstrakten Zahlen über Abschussquoten und Populationsstatistiken zurück", schreiben die Autoren des Anti-Walfang-Reports. "Die Jagd auf Wale verbietet sich allein schon wegen der Quälerei, die damit verbunden ist."