Schönheiten: "Miss USA" im sozialen Dienst - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Schönheiten "Miss USA" im sozialen Dienst

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Shandi Finnessey, 25, am vergangenen Montag zur neuen "Miss USA 2004" gewählte studierte Psychologin, macht längst das, wozu sich die US-amerikanischen Schönheitsköniginnen der vergangenen Jahre allenfalls erst nach ihrem Sieg verpflichteten: sozialen Dienst. Die 1,80 Meter große Schöne mit knackig durchtrainiertem Körper, der jeder Soldatin der U. S. Marines zur Ehre gereichte, bereist in ihrem Heimatstaat Missouri als "motivational speaker", eine Art Animateurin, High Schools, um für die Integration derer zu werben, die "anders" sind. Wenn sie mit Schülern über Integration spricht, hilft ihr als Anschauungs- und Lesematerial ein von ihr 2002 verfasstes Buch mit dem Titel "The Furrtails".

Die Furrtails sind eine Kaninchenfamilie, die ihren Bau in der Nähe von Farmer Villman hat. Das Kaninchen Sammy ist nicht so smart wie sein jüngerer Bruder, gerät bald in eine Falle, aus der es sich nicht selbst befreien kann. Jedes Kaninchen muss nun mit seinen besonderen Gaben helfen, den unglückseligen Sammy zu befreien. Moral der Geschichte von Shandi Finnessey: Kinder können lernen, dass jeder eine gute Seite hat und keiner besser ist als der andere, nur eben anders.