Auslands-Echo: Romano Prodi - DER SPIEGEL
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Auslands-Echo Romano Prodi

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ehemaliger EU-Kommissions-Präsident und italienischer Oppositionsführer

"In Deutschland sind die italienischen Verhältnisse der Ersten Republik eingekehrt. Ich hoffe, dass der gerade beginnende Aufschwung dadurch nicht gefährdet wird. Immerhin ist es für uns Politiker ermutigend, dass auch eindeutige Wahlprognosen durch energischen Einsatz noch korrigiert werden können. Eine Große Koalition zu führen wird sehr schwierig, zumal wenn einer der beiden Pfeiler geschwächt ist. Und Frau Merkel ist jetzt geschwächt. Sie steht unter einem erheblichen Druck ihrer eigenen Parteifreunde. Gerhard Schröder hat von einem weltweiten Trend profitiert, der auch die Wahlerfolge der Linken in Norwegen und Portugal erklärt. Dahinter steckt die Furcht vor dem Verlust staatlich garantierter Sicherheiten."