Medienjahr 2005: A wie ARD - DER SPIEGEL
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Medienjahr 2005 A wie ARD

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ARD, die: Abk. für Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkundsoweiter, kurz: "Irre Anstalt" (SPIEGEL 28/2005). Bietet der älteren Bevölkerung Volksmusik, Sport, Polit-Talk, Nachrichten - und Skandale. Nachdem allein in der Vorabendseifenoper "Marienhof" 117 Fälle von -> Schleichwerbung  bekannt wurden, mussten bei der Produktionstochter Bavaria mehrere Chefs gehen, die den Auftrag der "Grundversorgung" allzu wörtlich genommen hatten. Der ARD-Vorsitzende Thomas Gruber und Programmchef Günter Struve wussten aber natürlich von nichts.

AXEL SPRINGER AG, die (Berliner Verlagshaus, Umsatz: 2,4 Milliarden Euro): Gehört inzwischen wieder weitgehend sich selbst, also der Verlegerwitwe Friede Springer, und wird von Mathias Döpfner geführt, der dem Gründer immer ähnlicher wird: ein bisschen konservativ, ein bisschen alert, ein bisschen leidend (an den salon-inkompatiblen Schlagzeilen seiner publizistischen "Wir sind Papst"-Rampensau "Bild"). Döpfner möchte ProSiebenSat.1 übernehmen und damit einen Medienverbund schaffen, von dem der Ex-S.-Großaktionär -> Kirch, Leo  immer geträumt hat.

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