Medienjahr 2005: H wie Heuschrecke - DER SPIEGEL
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Medienjahr 2005 H wie Heuschrecke

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HAHNE, PETER: Zeigte, dass man im krisengeschüttelten Deutschland mit einem Job nicht mehr auskommt. Erstjob: ZDF-Moderator. Zweitjob: "Bild am Sonntag"-Kolumnist, Abt. protestantische Spaßbremse. Drittjob: stammtischlernder Buchautor ("Schluss mit lustig"). Nebenbei noch EKD-Ratsmitglied. H. wurde im Oktober ein paar Stunden als neuer Regierungssprecher gehandelt.

HEUSCHRECKEN (hier: Medien-H.): Populärer Begriff für Finanzinvestoren, die das deutsche Fernseh- und Verlagsgeschäft als Renditeobjekt entdecken. Zuletzt wurde der Brite David Montgomery verhaltensauffällig, weil er für 182 Millionen Euro die "Berliner Zeitung" übernahm und jetzt von 21 Prozent Rendite träumt. Das Blatt wehrte sich publizistisch, also erfolglos.

HILTON, PARIS (amerikanische Ein-bisschen-Hotelerbin): Blondes Nichts mit IQ auf Höhe einer Scheibe Cervelatwurst. Cover-Blinse des Jahres, dicht gefolgt von Kate Moss, die wegen Drogenexzesses von der Modeindustrie erst fallen gelassen und wenige Monate später aus dem gleichen Grund als Bad Girl reanimiert wurde.

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