Al-Qaida: Führender Propagandist studierte in Köln - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Al-Qaida Führender Propagandist studierte in Köln

Bei einem der wichtigsten Propagandisten der Terrororganisation al-Qaida soll es sich laut SPIEGEL um einen früheren Studenten der Universität Köln gehandelt haben. Vermutlich kam der Marokkaner vor zwei Wochen bei einem US-Angriff in Pakistan ums Leben.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Hamburg - Der Marokkaner mit dem Kampfnamen Abd al-Rahman al-Maghrebi sei 1996 nach Deutschland gekommen, berichtete das Nachrichtenmagazin heute vorab aus seiner neuen Ausgabe. Er habe in Köln und an der Fachhochschule Niederrhein in Krefeld Elektrotechnik studiert. Den deutschen Behörden sei er unter seinem bürgerlichen Namen Mohammed Abateh bekannt gewesen.

Der Propagandafachmann sei beim Luftangriff der USA auf die pakistanische Ortschaft Damodola vor zwei Wochen getötet worden, berichtete der SPIEGEL unter Berufung auf "Erkenntnisse aus Pakistan". Pakistans Präsident Pervez Musharraf hatte am Dienstag gesagt, dass bei dem Angriff der US-Armee wohl auch Mitglieder von al-Qaida getötet worden seien. US-Zeitungen hatten nach dem Angriff vom 13. Januar unter Berufung auf CIA-nahe Kreise berichtet, dass der Raketenbeschuss Qaida-Vize-Chef Aiman al-Sawahiri gegolten habe. Bei dem Angriff waren 18 Menschen getötet worden.