China Die Tragödie der Kinder
Pan Jianju starrt auf das grauweiße Wohnhaus in der Guanjing-Straße 315, das einmal hübsch ausgesehen haben muss. Jetzt ähnelt es der gezackten Silhouette einer Bergkette. Stücke der Fassade sind herausgebrochen, die Möbel und die Zwischenwände stehen im Freien. Die rechte Hausseite ist ganz eingestürzt. Links stützen nur noch die Einbauschränke aus Sperrholz die Decken der oberen Stockwerke. Die zweite Etage ist zusammengesackt, der Abstand zwischen Boden und Decke auf 60, 70 Zentimeter geschrumpft.
Dieser schmale Zwischenraum ist Frau Pans Hoffnung. Dort liegen irgendwo ihre Eltern, ihre 84-jährige Großmutter und ihre Schwägerin, die im achten Monat schwanger ist. "Sie leben noch", sagt Frau Pan, 38. "Wir haben gehört, wie sie gerufen haben." Dass sie selbst nicht auch dort drinnen begraben liegt, kann sie kaum fassen. Gewöhnlich schaut sie jeden Nachmittag bei ihren Eltern vorbei. Am Montag aber, als das gewaltige Erdbeben aus ihrer Stadt einen Trümmerhaufen machte, hatte sie sich verspätet.
24 Stunden nach der Katastrophe, die in der Provinz Sichuan ganze Ortschaften vernichtete und mehr als 400 Dämme beschädigte, wartet Frau Pan verzweifelt auf Hilfe, so wie Hunderttausende in der Region. Es war das gewaltigste Beben in China seit 1976, als in Tangshan östlich von Peking mindestens 240 000 Menschen elend ums Leben kamen. Stündlich werden es mehr Tote, Zehntausende sind noch verschüttet. Sind es 50 000 Tote, sind es noch mehr? Keiner weiß es genau. Telefonleitungen sind zerrissen, ganze Landstriche abgeschnitten von der Außenwelt.
Frau Pans Heimatstadt Dujiangyan ist ein "Top-Touristenort", wie es auf großen Schildern in chinesischer und englischer Sprache heißt. Sie liegt rund 50 Kilometer südlich von Wenchuan, nahe dem Epizentrum des Bebens. Auch hier sind Häuser zusammengefallen, halbe Wohnungen ragen aus Ruinen, Vorhänge wehen aus leeren Fenstern. Die meisten Leute haben sich auf die Straße geflüchtet. Sie kampieren unter Planen, unter Sonnenschirmen, unter den Dächern von Bushaltestellen oder in blauen Zelten mit der Aufschrift "Katastrophenhilfe". Andere lagern mitten auf einer Straßenkreuzung, so weit wie möglich von den wackligen Hauswänden entfernt. Sirenen von Krankenwagen heulen, Militärlastwagen und Polizeiwagen rollen durch die Straßen. Bagger rangieren, Kräne ziehen Betonplatten aus Schutthaufen, die einst Häuser waren.
Das Haus von Frau Pans Eltern steht in einer ansehnlichen Gegend. Die Geschäfte tragen Aufschriften wie "Dulux" oder "Vöhringer". Der Wohnblock gegenüber dem zerstörten Haus heißt "Dupeng Garten". Am Dienstagmittag kommt endlich ein Trupp Soldaten vorbei. Frau Pan fasst Mut, ihre Eltern sind 63 und 67 Jahre alt, und sie sind rüstig. "Sie können es schaffen, wenn sie nur bald jemand herausholt", sagt sie. Doch die Helfer winken ab: "Viel zu gefährlich." Ein winziges Nachbeben, die kleinste Erschütterung könnte das ganze Haus zum Einsturz bringen. Spezialgerät fehlt in diesen ersten Stunden des Unglücks, die Soldaten ziehen weiter.
Nun regnet es in Strömen. Frau Pan trägt einen roten Morgenrock mit Bärchenmuster, ihr Haar hält sie mit einer Klammer aus glitzerndem Strass zusammen, die Augenbrauen hat sie mit einem feinen schwarzen Strich nachgezogen. Sie ist kein Mensch, der sich dem Schicksal fügt. Sie versucht, Polizei und Armeeautos anzuhalten, um andere Retter zu finden. Ein Major von der Luftwaffe, der gerade mit seinem Konvoi angekommen ist, sagt: "Es gibt so viele Häuser, in denen noch Leute stecken. Wir wissen gar nicht, wo wir anfangen sollen." Er zeigt auf ein Haus in einer Seitenstraße. "Da liegen 25 Menschen verschüttet." Dann verspricht er, die Adresse weiterzuleiten, irgendwann.
Damit gibt sich Frau Pan nicht zufrieden. Sie macht sich auf die Suche nach einem Lagezentrum. "Man kann meine Eltern und die Schwägerin nicht einfach dort drinnen sterben lassen", sagt sie.
Am Mittwochmorgen treffen immer mehr Rettungsmannschaften in Dujiangyan ein. Sie sind besser ausgerüstet als die Soldaten in den grünen Regenpelerinen, die oft nur mit dem Spaten oder den bloßen Händen in den Trümmern graben. Einige haben Spürhunde dabei. In der Guanjing-Straße fährt ein Feuerwehrzug aus der Provinzhauptstadt Chengdu vor. Er hat die fünf Olympia-Maskottchen aufgemalt und trägt die weißen Schriftzeichen: "Friedliche und sichere Olympische Spiele - dafür sind alle verantwortlich."
Die Feuerwehrleute stecken in orangefarbenen Overalls und tragen Helme mit Lampen. Sie ziehen Kreissägen heraus, von der Plattform eines "Bronto Skylifts" arbeiten sie sich vorsichtig in das Gebäude vor. Die Polizei hat die Zufahrtsstraße von Chengdu, eine sechsspurige Autobahn, inzwischen abgesperrt und lässt nur noch Rettungskonvois der Armee, Ambulanzen und Autos mit Hilfsgütern durch.
Dujiangyan ist gut zu erreichen. Autobahnen durchziehen die Landschaft Sichuans, seitdem die Regierung mit ihrem Programm "Entwickelt den Westen" viele Milliarden Yuan in die Provinz gepumpt hat. In den Außenbezirken von Chengdu sind moderne Industriezonen und Universitäten entstanden. Vor dem "Museum für Wissenschaft und Technik Sichuans" in der Innenstadt erinnert eine riesige weiße Mao-Statue an alte Zeiten. Neben der Moderne liegt das Erbe der Vergangenheit: In abgelegenen Tälern nur ein paar Kilometer weiter dampfen schwarze Zement- und Glasfabriken aus den fünfziger Jahren. Die Arbeiter wohnen in grauen Mietskasernen, die Bauern in primitiven Häusern, deren Dächer mit grauen Schindeln gedeckt sind. In vielen Dörfern verdienen die Menschen allenfalls 1000 Yuan (gut 90 Euro) im Jahr.
Während Helfer in Dujiangyan nach Frau Pans Eltern suchen, zieht ein Strom von Menschen in der nächsten Kreisstadt Mianyang in Richtung Stadion, das den Namen "Neun Kontinente" hat. Sie tragen Kisten mit Wasserflaschen, Reissäcke, Kleidung. Alle wollen sie den Tausenden Flüchtlingen helfen, die hier Unterschlupf gefunden haben. Sie kommen aus den Bergen, aus ihren zerstörten Dörfern und Städten. Sie stehen dicht gedrängt auf den Ladeflächen der Lastwagen oder auf Lastenmopeds, manche werden in Bussen herangefahren.
Nun lagern sie rund um das Stadion und in seinen Gängen. Die einen schlafen im Boxring, die anderen zwischen Fitnessgeräten. Plakate von Arnold Schwarzenegger als Conan, der Barbar, hängen an der Wand. Die Familien haben grüne Armeedecken bekommen, viele stecken in gespendeten Uniformjacken, ihre Gesichter zerschlagen, blutverschmiert.
Auf der Treppe zum Stadion stehen die Menschen und starren benommen auf das Gewusel der Helfer und Neuankömmlinge. Manche kämpfen mit den Tränen. Eine junge Frau reckt eine braune Pappe in die Luft, auf der sie den Namen "Xuanping-Mittelschule" geschrieben hat.
Vor einer Glastür im Innenraum sitzt Tian Facui in einem blauen Anorak auf einer Decke und stammelt: "Was soll ich nur machen, wie soll es nur weitergehen?" Das Unglück traf sie bei ihrer Arbeit im Ort Beichuan, als sie in einer Fabrik Tee verpackte. Vier Stunden haben sie und ihre Kolleginnen gebraucht, bis sie sich aus den Trümmern befreit hatten. Wie durch ein Wunder wurde sie nicht schwer verletzt, nur die Glieder tun ihr weh. Ein Lastwagen hat sie mit ihrem 14-jährigen Sohn in das Stadion gebracht. Ihr Haus im Heimatdorf ist zusammengebrochen. "Von meinem Mann und meinen Eltern gab es kein Lebenszeichen mehr", schluchzt sie.
Auch die Mittelschule Nr. 1, auf die ihre Söhne in Beichuan gingen, ist "in sich zusammengesackt, sie ist richtig in der Erde verschwunden". Ihr älterer Sohn, der sich in einem oberen Stockwerk aufhielt, konnte ins Freie springen, sein zehnjähriger Bruder versank in der Tiefe, mit ihm wohl 1000 Mitschüler.
Tians Junge sitzt auf den Zuschauerrängen. Dorthin haben die Lehrer seiner Schule alle Kinder gebracht, die sich retten konnten. Viele wissen nicht, wo ihre Eltern sind, ob sie überhaupt davonkamen. Draußen vor der Tür stehen Väter und Mütter und hoffen, dass ihre Kinder da drinnen sind. Informationen gibt es nicht, ein Suchdienst funktioniert am Mittwoch noch nicht.
Vor wenigen Stunden war Premierminister Wen Jiabao da. Schon wenige Stunden nach dem Beben ist er mit einer Regierungsmaschine nach Sichuan geflogen. Seither fährt er in einer schwarzen Windjacke, den Reißverschluss bis zum Hals zugezogen, von Krisengebiet zu Krisengebiet. Er studiert Karten, spricht durch Megafone, tröstet Opfer. In einer Schule von Dujiangyan ruft er zwei verschütteten Mädchen zu: "Ich bin Opa Wen. Ihr werdet ganz sicher herausgeholt und gerettet."
Im "Neun Kontinente"-Stadion haben sie ihm ein paar Kinder ordentlich auf Stühle gesetzt. Ein Mädchen hört nicht auf, bitterlich zu weinen, als Wen zu ihm stockend vor Rührung sagt: "Du musst sicher sein - was auch immer passiert, die Regierung wird sich um dich sorgen. Von nun an musst du immer gut lernen."
Katastrophen wie diese bieten, so zynisch es klingt, der Kommunistischen Partei die Chance, Stärke zu beweisen und das Volk hinter sich zu scharen. Chinas KP, so scheint es Ende vergangener Woche, besteht diese Bewährungsprobe. Sie gibt sich nicht allmächtig, räumt Probleme ein. Sie organisiert schnell und effizient Rettungsaktionen, schickt Zehntausende Soldaten, Polizisten und zivile Helfer, sie lässt ausländische Experten aus Japan, Russland, Singapur, Südkorea nach anfänglichem Zögern ins Land. Der graue, mitgenommene Opa Wen, eigentlich ein farbloser Bürokrat aus dem innersten Machtzirkel, der aus grauen Funktionären besteht, ist einmal mehr zum menschlichen Antlitz des autoritären Regimes geworden.
Zeitungen, Radio und Fernsehen inszenieren eine Mischung aus hilfreichen Informationssendungen, Sensationsberichterstattung und Heldenepos. "Widersteht dem Erdbeben - Rettung in der Not", heißt die Parole der Stunde. Der Verkehrsfunk der Provinz Sichuan gibt auf UKW 101,7 Namen von Überlebenden durch, andere Sender helfen bei der Suche nach Angehörigen. Feierliche Musik leitet die Nachrichten ein, Sprecher lesen mit Tremolo in der Stimme: "Wir glauben streng daran, dass unter der Führung der Partei, der Zentral- und Provinzregierung alle zusammenstehen und die Katastrophe überwinden können." Ein Sopran singt: "Wenn einer in Schwierigkeiten steckt, kommen acht zu Hilfe." Dann folgt eine Ode auf die Armee: "Das Grün eurer Uniformen heißt Hoffnung, ihr seid die wahren Schutzengel des Volkes, wir danken euch."
An den Straßenecken von Chengdu sammeln die Menschen Mineralwasser, Nahrungsmittel und Kleidung für die Opfer. Andere stecken Geldscheine in rote Kisten. Lautsprecher verkünden: "Wir alle sind Bürger von Wenchuan." Private Autokonvois setzen sich mit Lebensmitteln in Bewegung, die Militärwagen tragen Transparente wie: "Das Volk steht über allem."
Die Straße in den Landkreis Beichuan, wo die Arbeiterin Tian ihren jüngsten Sohn verloren hat, ist leicht passierbar. Je näher die Ortschaft rückt, desto mehr Ruinen stehen am Straßenrand. Der daoistische Tempel "Die Höhle der Wolke beim Sonnenaufgang", an einem Hang gelegen, ist kaputt. Bauern halten den Autofahrern Pappschilder entgegen: "Wir brauchen Wasser, wir brauchen Essen." Toyota-Geländewagen jagen mit Sirenengeheul vorbei, ein Mitglied der Zentralen Militärkommission mit seiner Entourage ist zur Inspektion angereist. An einem Kontrollpunkt stoppen Polizisten ausländische Journalisten, Geheimdienstler lungern herum.
Der Weg führt an langen Kolonnen von Feuerwehrwagen aus der Provinz Shanxi, an Militärlastwagen, Bussen und Baggern vorbei, die sich vor dem Ortseingang stauen. Ein Steinschlag hat einen silberfarbenen Pkw von der Straße gefegt. Zwei Männer tragen einen verschnürten Toten, von dem nur ein nackter Arm zu sehen ist, vorbei. Soldaten mit der Parteifahne marschieren durch die Mautstation. In Beichuan scheint nur das Polizeigebäude am Ortsrand heil geblieben.
Viele Bewohner haben die Stadt verlassen. Aus den Bergdörfern kommen Gruppen erschöpfter Männer und Frauen, die ein Kind, einen Alten oder ein Bündel mit ihren Habseligkeiten auf dem Rücken tragen. "Bei uns ist auch alles zusammengefallen", sagt ein Bauer in einer Miliz-Uniform. "Es gibt kein Wasser und kein Essen." Die eingestürzte Schule hat Kinder und Lehrer unter sich begraben. Nun lassen sie die Toten zurück.
Im Ort sind Militärlastwagen, Feuerwehren und Krankenwagen aufgefahren. Generatoren brummen, die Telefonfirma Unicom hat eine große Satellitenschüssel aufgestellt. Die Flüchtlinge dürfen ihre Verwandten kostenlos darüber informieren, dass sie in Sicherheit sind. In einem Zelt warten Ärzte auf ihren Einsatz, hinter sich Behälter mit Kochsalz. Auf der Straße liegt eine Holztür, darauf ein großer Blutfleck in Form eines Oberkörpers.
Eine riesige Steinlawine versperrt den Weg. Die Straße ins Zentrum von Beichuan ist unpassierbar. Fabriken, Mietskasernen, moderne Wohnanlagen sind aus der Ferne zu sehen. Alle stehen sie schief oder lehnen am Hang wie in einem grotesken Tanz. Niemand ist auf den Straßen zu sehen, eine Geisterstadt.
Einen Tag später wird klar, warum niemand mehr hineingelassen wird: Die Retter fürchten, eine gigantische Flutwelle könnte sie überschwemmen, weil ein Erdrutsch den nahen Jianjiang-Fluss zu einem See aufgestaut hat, der die Barriere brechen könnte. Niemand wagt es in diesem Moment, in den Trümmern nach Überlebenden zu suchen.
Militär, Polizei und das Rote Kreuz haben ihr Lagezentrum auf dem Gelände der zerstörten Mittelschule eingerichtet. Polizisten mit der Aufschrift "Swat" auf ihrer schwarzen Uniform schleppen Rucksäcke und Zeltstangen herbei. Ein Verletzter wird auf einer Trage in einen Krankenwagen gehievt, Blaulicht flackert. Ein Lastwagen mit Dutzenden Leichen in blauen Plastikplanen rumpelt aus der Einfahrt. Drei Kräne ragen in den Himmel. "Da war die Schule", sagt eine junge Frau. "Jetzt ist da nichts mehr." Liu Leiming, der Chef des Außenamts, zieht einen Zettel aus der Tasche: "Im Kreis Beichuan sind noch 18 486 Menschen verschüttet", sagt er.
Viele der Toten sind Kinder, was für eine Tragödie. Viele Schulen sind zusammengestürzt, während des nachmittäglichen Unterrichts, die Kleinen traf es im Mittagsschlaf. Sichuan ist Erdbebengebiet, Wissenschaftler haben vor schweren Erdstößen gewarnt, die meisten Schulen sind alles andere als solide gebaut.
In der Stadt Dujiangyan hat Frau Pan indessen gegenüber dem Wohnhaus ihrer Eltern ein kleines Lager aufgeschlagen, zusammen mit ihrem Sohn - in ihrem Suzuki Alto. Dem Auto fehlt die Heckscheibe, eine Plane schützt gegen die Sonne. Pan beobachtet die Rettungsarbeiten. Auf der Kranplattform der Feuerwehr steht eine Frau in grüner Bluse. Sie soll den Helfern aus der Nähe zeigen, wo sie ihre Verwandten unter dem Schutt vermutet.
Frau Pan wirkt gefasst, beinahe optimistisch. Am Mittwoch haben sie es geschafft, ihre schwangere Schwägerin Zhang Xiaoyan und deren Mutter nahezu unverletzt aus der Ruine zu ziehen. Die Nachricht machte Schlagzeilen in ganz China. Auch die Stelle, wo Pans Eltern vermutlich liegen, haben die Feuerwehrleute geortet. "Die beiden können nicht mehr rufen", sagt sie. "Aber man kann meine Mutter sehen. Sie sind nur noch drei, vier Meter von ihr entfernt." Bis spät in die Nacht jagen Ambulanzen durch Chengdu. Sie transportieren Verletzte aus Wenchuan und anderen bislang unzugänglichen Städten vom Hubschrauberlandeplatz in die Krankenhäuser.
In Dujiangyan schaffen die Helfer es nicht, Frau Pans Eltern zu bergen. Sie hören keine Lebenszeichen. Am Donnerstagabend rücken sie ab. Die Tochter aber lässt nicht locker. Am Freitagmorgen überredet sie das Lagezentrum, erneut Soldaten zu schicken. Nun steht sie wieder auf der anderen Straßenseite und wartet.