METROPOLEN Die Kränkung der Diva
München feuchtet. Es ist Frühjahrsbuchwoche, die Stadt hat Dichter und Denker der Welt geladen, sie reden über Städte und wie sie sich der Kunst einprägen: Wie dichtet es sich in Rio, São Paulo und London? Die Stadt München hält sich als Gastgeberin zurück, nur an einem Abend, da muss es einfach sein, da macht sich die bayerische Metropole selbst zum Thema - letzte Chance für einen Machtkampf: Die heimliche Hauptstadt tritt gegen die rechtmäßige an, München oder Berlin, welcher Ort eignet sich besser fürs Schreiben, das sollte in den letzten Märztagen diskutiert werden.
Und ausgerechnet zu diesem Anlass, bei dem es galt, sich als strahlende Süd-Stadt gegen die finstere Konkurrenz im Osten zu behaupten, bezieht sich der Himmel, das Weiß-Blau verdunkelt sich, es regnet.
Mit nassen Mänteln betreten die Diskutanten - zwei aus München, einer aus Berlin - die Amalienbuchhandlung in Schwabing. Die Zuschauerreihen sind voll besetzt, draußen wie drinnen herrscht gedrückte Stimmung. Der Moderator Franz Kotteder, verantwortlich für die Seite »Münchner Kultur« bei der »Süddeutschen Zeitung« ("SZ"), tritt den Kampf erst gar nicht an. Alles sei längst entschieden, von wegen heimliche Hauptstadt: Es war einmal, »nun boomt Berlin«.
Der Dichter und Übersetzer Hans Pleschinski ("Brabant") pflichtet ihm wehmütig bei. Alle gingen sie weg, die Freunde, die Kollegen, erwarteten sich irgendwelche »Kicks« in Berlin, schrieben lauter Bücher, in denen auf den Straßen brennende Mülltonnen stünden und auf den WG-Küchentischen A&P-Orangensaft. Penetrant, sagt Pleschinski, 43, verglichen sie Berlin mit New York und degradierten das liebliche München zur Provinz. »Wie kommst du da überhaupt auf Ideen?«, so werde er dauernd gefragt. »Welche Anmaßung, als ob 1,3 Millionen Einwohner nicht Anregung genug sind.«
Richtig gute Laune hat an diesem Abend nur einer: Bodo Morshäuser, 47, Suhrkamp-Autor ("Liebeserklärung an eine häßliche Stadt") und Geburts-Berliner: »Für uns ist es herrlich, die Bayern, Schwaben, Rheinländer, die beleben unsere Stadt ungemein - tut mir Leid, wenn Berlin für München zum Problem werden sollte.«
Morshäusers Mitleid kommt zu spät. Berlin ist bereits ein Problem für München, eine omnipräsente Kränkung. Nein, es geht nicht ums Geld, nicht um Kulturpolitik, Etatkürzungen oder Theaterschließungen, auch nicht um einen messbaren Schwund an Einwohnern, denn München ist Berlin als Wirtschaftsstandort absolut überlegen. Es geht ganz allein um die Ehre einer Diva.
Denn das Image einer Stadt wird nicht nur durch die Summe der Firmen, Kulturstätten oder Sonnenstunden geprägt, sondern immer auch von Gerüchten, davon, dass eine kleine Gruppe Meinungsmacher behauptet, ihre künstlerischen und geistigen Hervorbringungen seien unbedingt an diesen speziellen Ort gebunden. In oder out: nicht nur eine Frage der Fakten, sondern auch der Empfindungen.
Diese Empfindungen »verstehen immer mehr als das Wissen«, schreibt Stadttheoretiker Wolf Jobst Siedler, insofern »gibt es überall zwei Städte, die der Wirklichkeit und die des Gedankens«. Eine andere Stadtspezialistin, Felizitas Lenz-Romeiß, vertritt die These, dass sich ein Ort vor allem über die »lokale Öffentlichkeit« definiere - was reden die Leute, wer sind ihre Identifikationsfiguren, was bindet diese an den Ort? Und wohin treibt die mobile Masse Mensch, Schriftsteller, Journalisten, Komponisten, was lockt sie an?
Das Paris der Nachkriegszeit war legendär, weil Jean-Paul Sartre hier den Existenzialismus erfand und Juliette Gréco in Kellerkneipen die passend traurigen Lieder sang. Das London der Sechziger war »swinging«, weil es die perfekte Kulisse für den coolen Kultfilm »Blow up« abgab und die Beatles ihre Pilzköpfe nach einem neuen Sound bewegten.
Und München, das bezaubernde München, was wäre es gewesen, hätten nicht entscheidende Figuren des vergangenen Jahrhunderts beschlossen, nur hier könne man leben und arbeiten.
Thomas Mann war 1893 aus Lübeck gekommen, wurde in München berühmt, lebte hier bis zum Exil 1933. »Ich liebe diese Stadt. Es ist das schönste in Deutschland«, schrieb er. Unter dem Einfluss der Zeitschrift »Jugend« wurde hier der »Jugendstil« erfunden. Später schlossen sich Wassily Kandinsky und Franz Marc zur Künstlervereinigung »Der Blaue Reiter« zusammen, zu der auch Paul Klee und August Macke gehörten. München wurde eine der Hauptstädte der modernen Malerei.
Das Besondere an diesem Ort: So radikal die Ideen sein mochten, die hier entstanden, so sehr waren sie mit den Sinnen verbunden. Die Kunst und das schöne Leben - in München kein Widerspruch.
In Berlin - in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts schon einmal die große Konkurrenzstadt zu München - war das völlig anders. Hier schien Kunst direkt von Krise zu kommen. Als Hauptstadt des Krieg führenden Wilhelminischen Kaiserreichs war die Stadt vom Ersten Weltkrieg unmittelbar betroffen, dementsprechend groß war hier die Verunsicherung durch den Verlust der Monarchie.
Eine neue Gesellschaft - in Berlin forderte man sie auf aggressive Weise ein. Re-
gisseur Erwin Piscator gründete das »Proletarische Theater«, die Dadaisten verkündeten »Kunst ist Scheiße«. Der Dichter Kurt Tucholsky beschrieb im Kollegen Walter Mehring einen neuen Typus Künstler, den »Straßensänger«, der sich durch »Ablehnung aller Metaphysik« und »schärfste und rüdeste Weltbejahung« auszeichne.
Nach dem Horror von Nazi-Zeit und Zweitem Weltkrieg blieb Berlin die problematische, die gefangene Stadt. Die Münchner beschlossen hingegen, irgendwo im Nachkriegsland müsse das Leben wieder beginnen. Sie öffneten unzählige Cafés, stellten die Stühle auf die Straße, strichen die Wände ihrer Häuser, wie anno dazumal, ockergelb oder zartrosé und spielten ein bisschen Italien.
In dieser goldenen Zeit passierte es: 1964 kürte SPIEGEL-Redakteur Peter Brügge München per Titelgeschichte zur »heimlichen Hauptstadt«. Die Bayern sahen es gern, besonders im Viertel Schwabing, das in der gleichen Zeit vom Film entdeckt wurde, später vom Fernsehen: »Zur Sache, Schätzchen« (1967) mit Uschi Glas zeigte quietschfidele Lust am Dasein, später gelang es Regisseur Helmut Dietl in der Fernsehserie »Monaco Franze« und im Kino-
film »Rossini«, diese Lust ironisch zu brechen, ohne sie je abzuschwächen.
»In München haben die Leute erkannt, dass Klugheit und Schönheit sich nicht ausschließen müssen«, sagt Schriftsteller Maxim Biller, 39 ("Die Tochter"), der 1980 aus Hamburg in die Stadt gekommen war. »Doch heute«, so fährt er fort, »haben sich alle zu sehr an die Schönheit gewöhnt.« München wirke wie ein alternder Beau. Immer noch schön, aber traurig und verletzt, dass sich die Jugend von anderem angezogen fühlt.
Da hilft es nichts, dass die Zeitschrift »Amica« eine »Bussi-Bilanz« zwischen München und Berlin zieht und feststellt, dass die bayerische Metropole als Schicki-Micki-Standort immer noch siegt. Berlin kommt als Stadt des Geistes besser weg - und es ist diese Einschätzung, die für Münchner schwer zu verkraften ist.
Denn gerade auf die Mischung aus Chichi und IQ sind die Münchner besonders stolz. Sie verweisen unermüdlich auf die berühmteste Bar der Stadt, das »Schumann''s«, wo sich Schriftsteller und Seriendarsteller angeblich ganze Abende lang über das Wesen des Weltgeists unterhalten.
Doch - es lässt sich nicht leugnen - die jüngsten Kneipenberichte kommen in letzter Zeit aus einer anderen Gaststätte des Landes: dem »Borchardt« in Berlin, in dem die Münchner Melange aus Fein- und Frohsinn derzeit kopiert und zudem durch politische Prominenz ergänzt wird.
Aber dass diese Melange eine Münchner Erfindung ist, das dürfte keiner abstreiten. In München erhoben die Journalisten Michael Graeter und Franz Josef Wagner in den achtziger Jahren den Klatsch zur Kunstform, so erfolgreich, dass daraus Dietls Serie »Kir Royal« wurde. Doch, wo sind die beiden jetzt? In Berlin, o weh.
Ihr Kollege Giovanni di Lorenzo, 41, ist ebenfalls fort. Auch er hatte es hingekriegt, Geist und Glamour München-typisch zu verbinden, war seriöser Polit-Journalist und schaffte es zugleich als attraktiver Fernsehtalker auf die oberen Ränge von Schmacht-Statistiken verschiedener Frauenzeitungen. Vor gut einem Jahr wurde er Chef des Berliner »Tagesspiegel« und nahm eine Horde von 14 Münchnern mit. Nach 17 Jahren in Bavaria bekundet er, »kein Heimweh« zu haben, »wirklich nicht«. Der »Brain drain«, die »allgemeine Hinwendung nach Berlin« sei berechtigt. »Wenn man Leben als Summe von Widersprüchen definiert, dann kriegt man davon in Berlin viel mehr mit.« Sein neuer Arbeitsort sei Schmelztiegel vieler Schichten, in München dagegen dominiere der Mittelstand, die Stadt sei wohlgeordnet und kalkulierbar. »Es ist fast schon beklemmend, wie wenig sie sich ändert.«
Auch die Pop-Literatur, eine Gattung, die Lebensnähe behauptet, zudem versucht, Kunst mit Kommerzaffinität zu verbinden und - wen wundert''s - maßgeblich in München erfunden wurde, betrauert den Weggang entscheidender Protagonisten.
Techno-Literat Rainald Goetz, 45, verschwand nach einigen Monaten Pendelei zwischen München und Berlin in Richtung Hauptstadt. Elke Naters, 37, In-Autorin der letzten beiden Jahre, lebt schon lange nicht mehr in München. Begründung: »Da würde mir echt nichts einfallen.« Sie stört eine »lähmende Übersichtlichkeit«.
Ihr Dogma ("Man darf es nicht zu nett haben") ist nicht nur Pose. Ihre Berliner Wohnung, in der sie gemeinsam mit Dichter-Mann Sven Lager, 35, und zwei Kindern lebt, könnte einem der zahllosen neuen Berlin-Romane entstammen, so kuddelmuddelmäßig und hinterhofcharmant sieht sie aus. Totel unsaniert, Kohleofen, die wenigen Möbel Second Hand, um den großen Küchentisch ein Sammelsurium alter Gartenstühle - von bajuwarisch-italophiler Ars vivendi keine Spur.
»Der Ort, an dem man lebt, muss Geheimnisse bergen«, so die Auffassung der Schriftstellerin. Berlin habe »abertausend« solcher Geheimnisse, in München hingegen »ist alles offensichtlich«.
Kein Geheimnis ist, dass der so genannte Berlin-Roman extrem angesagt ist. Deswegen, so kolportiert der »Stern«, verschafften sich Nicht-Berliner Autoren eine Deckadresse in der Hauptstadt, um bessere Marktchancen zu haben.
In der Kunstszene sieht es ähnlich aus. »Es reicht doch heute schon, sich ,Berliner Künstler'' zu nennen, um damit den Preis hochzutreiben«, sagt der Münchner Galerist Bernhard Wittenbrink, 50, der in Berlin die Kunstmesse »Art Forum« mitgegründet hat. Kaufkräftige Sammler kämen zwar immer noch vor allem aus München, Köln oder New York, doch das scheint die Künstler nicht zu stören. Sie zögen »scharenweise« in die Hauptstadt, auch aus einem pragmatischen Grund: Die Ateliers sind dort viel billiger.
Die arrivierte Münchner Kunstclique bekam im vergangenen Jahr ebenfalls einen Schock weg. Der Kunsthistoriker Peter-Klaus Schuster, 57, übernahm 1998 die Generaldirektion der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, seine Berufung galt als Coup. Nach nur einem Jahr floh er zurück nach Berlin, um dort Generaldirektor der Staatlichen Museen Preußischer Kulturbesitz und Chef der Nationalgalerie zu werden. Begründung im aktuellen »Merian« über München - man kann es fast schon nicht mehr hören: »München steht für die Ewigkeit, Berlin für das herrlich Chaotische. München ist schön, Berlin ist aufregend.«
Im selben Heft wird dieser stereotype Vergleich »ewig« contra »aufregend« auch auf den Film angewandt. Günter Rohrbach, 15 Jahre lang Geschäftsführer der Bavaria Filmstudios, unterscheidet zwischen »Berliner Betriebsnudeln« und »Münchner Müßiggängern«. Und weiter: »Viele Autoren sind der Ansicht, dass eine Stadt, die starke Reibungen erzeugt, die größeren Inspirationen verspreche. Nun sitzen sie am Prenzlauer Berg und hoffen auf Eingebung.«
Lola rennt - und München pennt?
Nein, so einfach ist es nicht. Beide Städte verkörpern Extreme bundesrepublikanischer Wirklichkeit, beide taugen als Zerrspiegel für die jeweils andere. Der Ausspruch des ehemaligen Berliner Bürgermeisters Ernst Reuter »Schaut auf diese Stadt« - er kann als Aufforderung für die Bewohner beider Orte gelten.
Mit Blick auf die euphorische Wiederaufbaustimmung in Berlin empfiehlt etwa Maxim Biller: »München muss zerstört werden.« Das wäre das Beste, was der Stadt passieren könne. »Sie ist zu geschlossen, zu fertig, die Leute tun so, als lebten sie in Baden-Baden.« Ein Ruf nach der Abrissbirne? Nicht wirklich. Der Polemiker hält es eher mit der geistigen Zertrümmerung. Sein Masterplan: »Hängt die alten Bilder ab in den Museen, lasst die Wände leer, damit die Leute wieder Platz in ihren Köpfen bekommen. Nehmt nach einer Weile die besten Bilder der jüngsten Künstler aus aller Welt, damit hier endlich wieder geguckt und diskutiert wird.«
Zu viele Traditionen, zu viele alte Zeiten - was die Münchner an ihrer Stadt beklagen, danach sehnt sich inzwischen so mancher Berliner. Sven Lager, in München aufgewachsener, in Berlin lebender Internet-Dichter (ampool.de) beklagt sich: »Die Stadt hat unzählige Leerstellen und zu viele Leute, die sie sinnlos zuschütten wollen. Der Prenzlauer Berg etwa wird superglatt und total unberlinerisch.«
Ein Lob der behutsamen Veränderung? Die Münchner würden''s gern hören. Worte wie Tradition und Bildung scheinen auf einmal zu Lieblingsbegriffen bajuwarischer Intellektueller zu werden.
Moritz Eggert, 33, Wahlmünchner, Pianist und Komponist, freut sich über ein »gebildetes, extrem informiertes« Münchner Publikum, das über jede Neuerung in der Neuen Musik informiert sei: »Ich kann es gut vergleichen, ich mache viele Tourneen.« Das Berliner Publikum wirke oftmals überfordert von zu viel Reizen. »Dort spielte ich neulich in der Akademie vor 60 alten Damen, wenig später in der Bayerischen Akademie vor 300 überwiegend jungen Leuten.«
Auch Claudius Seidl, 40, stellvertretender Feuilletonchef der »SZ«, lobt seine anspruchsvollen Leser, die sich mit Leidenschaft in die Kulturberichterstattung einmischten. Überhaupt: »In München wird wenigstens noch Zeitung gelesen.«
Tatsächlich liegt in der 1,3-Millionen-Stadt die tägliche Zeitungsgesamtauflage bei 1,1 Millionen. In Berlin hingegen kämpfen fünf Stadtzeitungen und mehrere überregionale Organe um eine relativ kleine Leserschaft, die Gesamtauflage der Blätter liegt bei 1,4 Millionen, und das ist bei einer Einwohnerzahl von 3,4 Millionen nicht gerade toll.
Eggert und Seidl zeigen es: Die Münchner haben ein Talent entwickelt, scheinbare und offensichtliche Nachteile gegenüber Berlin in Vorteile umzudefinieren. Sollen ihnen die abtrünnigen Neu-Preußen doch ruhig vorhalten, sie seien weit weg von den Trends der Zeit - die spinnen eh die Berliner, Kunst braucht Abstand, basta.
Der leidenschaftlichste Anhänger der Abstandstheorie ist Thomas Meinecke, 44, Dichter ("Tomboy") und Sänger der Pop-Band FSK. Er lebt mit seiner Frau, einer Bildhauerin, und einer kleinen Tochter auf einem umgebauten Bauernhof im oberbayerischen 56-Seelendorf Berg bei Eurasburg. »Aus der Entfernung frage ich mich manchmal, ob sich die Künstler von Berlin so angezogen fühlen, weil sie die Nähe zur Macht suchen, und - weil sie so fasziniert und nahe dran sind - gar nicht erkennen, was da für ein großdeutsches Aufbruchsgetümmel herrscht.«
Sich von der Politik abzusetzen, ihr Treiben mit Skepsis zu verfolgen, das hätten Künstler nirgendwo anders so gut trainiert wie im CSU-Land Bayern. »Man wird uns noch brauchen als Mahner von den Bergen«, sagt Meinecke drohend-ironisch. Bayerische Künstler als außerpreußische Opposition, mit dieser Vorstellung trösten sie sich gern, die Daheimgebliebenen.
Die neue Mischung aus Berlin-bedingter Verunsicherung, aus Trotz und neuer Heimatliebe ist nicht das Schlechteste, was der bayerischen Stadt passieren kann. Konkurrenz belebt, und wer weiß, ob die jüngsten Münchner Anstrengungen im offiziellen Kulturbereich - etwa die Eröffnung der dritten Pinakothek im kommenden Jahr - nicht auch etwas mit der Gerüchtelage, den Stimmen und Stimmungen um den Berlin-Boom zu tun haben.
Im Übrigen entkräftet die Berlin-München-Debatte die Meinung jener Fraktion der Stadttheoretiker, die glauben, dass die Bindung an einen speziellen Ort durch Globalisierung und Internet verloren sei. Der Kampf um den Genius loci hat erst begonnen. SUSANNE BEYER
* Links: Filmprominenz Jenny Elvers, Helmut Dietl, VeronicaFerres, Bernd Eichinger; rechts: Schauspieler Iris Berben (2. v.l.), Vadim Glowna (r.), Freunde.* Mit Jan Josef Liefers, Gudrun Landgrebe, Heiner Lauterbach.