»Wer arm ist, stirbt« - DER SPIEGEL
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SEUCHEN »Wer arm ist, stirbt«

Eine Pharmazeutin aus Thailand hat das billigste Aids-Präparat der Welt entwickelt und legt sich mit Konzernen und Behörden an. Auch auf der Welt-Aidskonferenz in Barcelona kämpft sie gegen die Patentrechte der Pharmaindustrie und avanciert so zu einer Heldin der Globalisierungsgegner.
• aus DER SPIEGEL 28/2002
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Bevor die Wärme aus dem Körper weicht, werden die Sterbenden zu einer Zahl.

Bui ist die Nummer 0125420497. Sie liegt im Bett 26.

Vor jedem der 30 Betten, die in einer grünlich gestrichenen Baracke stehen, quirlt ein alter Ventilator die schwüle Tropenluft um. »Kommt ihr, um mich zu töten?«, fragt die 25-Jährige delirierend und wendet ihren Kopf mühselig einer kleinen Gruppe gut gekleideter Menschen zu. »Nein, kommen wir nicht«, erwidert Krisana Kraisintu und versucht, so eindringlich wie möglich zu sprechen. »Dann helft mir«, bittet die junge Frau, deren Skelett, so scheint es, nur noch von ihrer pergamentartigen Haut zusammengehalten wird.

Kraisintu reicht ihr einen Strohhalm, der in einer Dose Cola steckt. Mit der letzten Kraft zieht Bui die Flüssigkeit in ihren Mund. Kraisintu lächelt der Kranken zu, streicht über ihre Hand. Mehr kann sie

nicht tun. »Niemand kann ihr jetzt mehr helfen«, erklärt Kraisintu im Hinausgehen. »Das Virus hat sein Werk vollbracht.«

Krisana Kraisintu, 50, ist Pharmazeutin. Sie fährt regelmäßig die 100 Kilometer von Bangkok an den Ort namenlosen Sterbens. Der Tempel von Phra Bat Nam Phu schmiegt sich an eine Hügelkette. Von weitem schaut nur eine weiße Buddha-Statue durch das dichte Blattwerk.

Der Tempel ist ein Sterbehospiz. Hierher bringen die Menschen aus der Region ihre mit HIV-infizierten Angehörigen. »Häufig legen sie die Sterbenskranken einfach im Morgengrauen vor das Tempeltor und verschwinden«, sagt Kraisintu. Der Zorn scheint dabei den thailändischen Akzent in ihrem Englisch zu vertreiben. Die Sterbenden geben ihr Kraft. »Ein jeder hier ist für mich eine Verpflichtung, weiterzukämpfen«, sagt sie.

Kraisintu hat ein Mittel entwickelt, mit dem »niemand mehr in dieses Sterbehospiz müsste«, sagt die stämmige, kaum 1,50 Meter große Person. Als Leiterin der Forschungsabteilung bei der »Government Pharmaceutical Organization« (GPO) hat sie eine Pille hergestellt, die das Virus im Körper höchst effektiv zurückdrängt.

Eine medizinische Sensation ist das keineswegs. Die drei Wirkstoffe, so genannte antiretrovirale Stoffe, gehören im Westen längst zur Standardtherapie. Sensationell ist die Kombinationspille nur in finanzieller Hinsicht: Eine Jahresdosis GPO-Vir kostet 330 Dollar, die drei Einzelpräparate hingegen zusammen mehr als das 20fache.

Im Westen haben antiretrovirale Medikamente Aids in eine therapierbare chronische Krankheit wie Diabetes verwandelt. Wer infiziert ist, bekommt seine Pillen von der Krankenkasse bezahlt. In vielen Entwicklungsländern jedoch ist die Immunschwächekrankheit zur humanitären Katastrophe angewachsen. »Aids ist die Pest der Neuzeit«, sagt Kraisintu in ihrem schlichten Büro, das im Hinterhof der staatlichen Medikamentenfirma GPO liegt.

Auf beigen Birkenstockschuhen spurtet sie zu einem Schrank und zieht Unterlagen heraus, die in ihren nächsten Vortrag einfließen sollen: Allein in Thailand seien laut Weltgesundheitsorganisation fast 700 000 Menschen infiziert. Die wahre Zahl liege eher bei zwei Millionen. Angesteckt haben sie sich überwiegend in einem der großen Wirtschaftszweige des Landes: der Prostitution. »Bei einem Drittel ist die Krankheit so weit fortgeschritten, dass sie die antiretrovirale Medizin dringend benötigen«, erklärt Kraisintu.

Doch auch in Thailand, das wirtschaftlich verglichen mit noch schlimmer von der Seuche heimgesuchten Staaten wie Simbabwe oder Botswana ein Riese ist, kann sich nur eine Oberschicht die teuren Medikamente leisten. »Wer arm ist, muss sterben. So einfach ist das«, sagt Kraisintu. Aus ihren Unterlagen fischt sie Datenmaterial aus Afrika. »In Ländern wie Südafrika und Nigeria ist in einigen Regionen die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung infiziert«, sagt sie. 40 Millionen Menschen weltweit haben den Erreger in ihrem Blut, und jeden Tag kommen Tausende hinzu - so auch über 2000 Kinder, viele davon bekommen das Virus von ihrer Mutter übertragen. »Wir werden in den nächsten Jahren erleben, wie eine ganze Generation zu Grunde geht«, sagt Kraisintu.

An diesem Montag wird sie deshalb in Barcelona sein. Sie will den Teilnehmern der 14. Internationalen Aidskonferenz über ihre Erfahrungen beim Einsatz ihres Präparates berichten. Ihre Botschaft klingt einfach: »Jeder Cent, den wir beim Einkauf der Medikamente sparen, bedeutet Tausende Patienten mehr, die in den Genuss einer Therapie kommen«, konstatiert Kraisintu.

Eigentlich ist es eine Erfolgsgeschichte, von der sie zu erzählen hat: Seit drei Monaten ist GPO-Vir in Thailand zugelassen; drei Millionen Pillen spucken die dampfenden Produktionsstätten aus, die sie durch das Fenster ihres Büros sehen kann. Aus der ganzen Welt treffen Anfragen bei Kraisintu ein. Rettung für das Heer der HIV-Infizierten scheint nah.

»Aber so einfach ist die Welt, in der wir leben, nicht«, sagt sie. Das haben sie die zehn Jahre gelehrt, die sie mit der Entwicklung von Aids-Medikamenten verbringt. Einerseits ist gerade dort, wo die meisten sterben, weder Geld da noch eine ärztliche Infrastruktur, um die Medizin zu den Bedürftigen zu bringen. Und zum anderen kann Kraisintu ihr Präparat auch nicht einfach exportieren oder in anderen Ländern herstellen lassen, was sie gern will.

Dem steht das internationale Patentrecht entgegen. Denn GPO-Vir setzt sich aus den Wirkstoffen der drei Präparate Epivir, Zerit und Viramune zusammen, deren Herstellungslizenzen bei drei der großen Pharmakonzerne liegen: beim britischen Konzern GlaxoSmithKline, der amerikanischen Firma Bristol-Myers Squibb sowie bei dem deutschen Hersteller Boehringer Ingelheim.

Zwar haben diese Firmen ihre Präparate in Thailand nicht patentiert. Doch in schätzungsweise mehr als zwei Dutzend Entwicklungsländern stehen die Pillen unter Schutz: Sowohl Herstellung als auch Import von GPO-Vir ist damit verboten.

Mit dem Seuchenzug von Aids sind die internationalen Patentregelungen, wie sie von der Welthandelsorganisation WTO ausgearbeitet wurden, in die Kritik geraten. Entwicklungshilfe-Aktivisten und Globalisierungsgegner klagen, Regelungen, die eigentlich geistiges Eigentum vor Nachahmung schützen sollen, bedeuteten den Tod von Millionen. »Es gibt ein Menschenrecht auf Medizin«, meint auch Kraisintu, »und niemandem darf sie vorenthalten werden, nur weil er sie nicht kaufen kann.«

Im vergangenen Jahr hat sich der Konflikt zwischen Aktivisten der WTO und den Pharmakonzernen zugespitzt: Als damals südafrikanische Ärzte HIV-infizierte Mütter behandeln wollten, um ihre Neugeborenen vor einer Übertragung des Erregers zu bewahren, klagten Pharmakonzerne auf Einhaltung des Patentschutzes. Erst nach internationalen Protesten zogen die Unternehmen ihre Klage zurück.

Obschon die Pharmaindustrie eigentlich lebensrettende Produkte herstelle, sei ihr Ansehen seither »schlechter als das von Tabakkonzernen«, urteilt David Earnshaw, der ursprünglich in leitender Funktion bei GlaxoSmithKline arbeitete, im vergangenem Jahr aber zur Hilfsorganisation »Oxfam« wechselte.

Ein Katalog von Maßnahmen sollte dann das ramponierte Image von Politik und Industrie wieder bessern: Die Pharmaindustrie bot den unterentwickelten Ländern Sonderrabatte auf ihre Produkte an. Ein internationaler Aids-Fonds wurde gegründet, aus dem die Pillen für die Ärmsten bezahlt werden sollten. Und zudem ließ sich die WTO auf eine Ausnahmeregelung ein: Ist die »öffentliche Gesundheit« in Gefahr, so soll es einem Land möglich sein, einen dringend benötigten Wirkstoff als billige Kopie ("Generikum") zu produzieren.

Als erstes Land bemühten die Vereinigten Staaten die Notfall-Regelung: Während der Anthrax-Anschläge im Herbst drohte die Supermacht an, billige Antibiotika, ausgerechnet aus Indien, zu importieren. In den Armenhäusern der Erde jedoch zögert man mit diesem Schritt. Immerhin haben Länder wie Brasilien und Indien die internationalen Patentrechte umgangen und produzieren Aids-Generika.

Andere Länder scheuen den Konflikt. Auf ihren Vortragsreisen durch die Seuchengebiete Asiens und Afrikas hat Kraisintu erfahren, wie subtiler Druck auf die Staaten ausgeübt wird: Präparate wie GPO-Vir benötigen von den Behörden der Entwicklungsländer eine Zulassung. Im bürokratischen Gestrüpp jedoch bleibt manch ein Antrag einfach hängen. »Da reicht es, dass der Wirtschaftsattaché eines westlichen Landes eine warnende Bemerkung fallen lässt«, sagt Kraisintu.

Mysteriöse Vorgänge in der verwinkelten Bürokratie musste Kraisintu auch am eigenen Leib erfahren. »Lassen Sie die Finger von den Aids-Medikamenten, ansonsten bekommen Sie ernste Probleme«, warnte ein anonymer Anrufer die Pharmazeutin, als sie begann, Generika zu produzieren. In Thailand bedeutet die Formulierung »ernste Probleme« akute Gefahr für Leib und Leben. Doch die anonymen Anrufer unterschätzten Kraisintus Mut. »Ich habe keine Angst vor dem Tod, auf welche Art auch immer er mich ereilt«, sagt sie.

Jeder Widerstand machte Kraisintu nur entschlossener. »Ich kann doch nicht mit ansehen, wie ein Medikament zurückgehalten wird, während die Menschen an Aids sterben«, sagt die Pharmakämpferin.

Um zwei Uhr morgens steht die Buddhistin auf, dann meditiert sie eine Stunde. Zwischen drei und fünf Uhr greift sie zum Buch. Klassiker der europäischen Literatur wie Shakespeare, dessen »King Lear« ihr am besten gefällt, »weil es da um Machtmissbrauch geht«. Um sechs Uhr sitzt Kraisintu meist schon hinter ihrem Bürotisch, auf dem eine alte Buddha-Statue aus Marmor neben dem Computer steht.

Einschüchterungen von allen Seiten konnten ihr bislang nichts anhaben. »Ich habe keine Kinder, die Schaden nehmen könnten«, sagt sie. Außerdem ist sie finanziell unabhängig: Ihr Vater, ein Mediziner, kaufte vor vielen Jahrzehnten Land auf der Ferieninsel Koh Samui, das mit Aufkommen des Tourismus enorm an Wert gewonnen hat. »Notfalls ziehe ich dorthin und lebe von selbst angebautem Gemüse«, sagt Kraisintu selbstbewusst.

Den großen Bekundungen von Staats- und Firmenchefs, ihrer Verantwortung für die Siechenden der Welt gerecht werden zu wollen, traut sie nicht. Während etwa Bristol-Myers Squibb publikumswirksam ihr »Secure the Future«-Projekt für die Aids-Kranken Afrikas ausruft, ficht das amerikanische Unternehmen in Thailand einen Patentprozess mit Patientenverbänden aus.

Gegenstand der rechtlichen Auseinandersetzung ist das von Kraisintu chemisch nachgebaute Präparat Videx, eines für die Aids-Behandlung wichtigen antiretroviralen Stoffes. »Solange die Gerichte nicht entschieden haben, können wir das Mittel nicht einsetzen«, sagt sie.

Ihr Misstrauen gegenüber den Konzernen sitzt tief. Hinter den vermeintlich großzügigen Preisrabatten, die Pharmahersteller einzelnen Ländern auf Aids-Medikamente gewähren, vermutet sie eine Strategie: »Die Unternehmen spekulieren auf die Milliardensummen, die nun nach und nach in den internationalen Aids-Fonds einfließen.« Denn selbst ein um bis zu 80 Prozent reduzierter Preis liege oft noch weit über den Herstellungskosten.

Die scheinbaren Almosenpreise hätten noch einen weiteren Vorteil für die westlichen Konzerne: Sie erschweren den Aufbau von Herstellungsstätten für Generika in den Entwicklungsländern. Viel besser wäre es, mit den Geldern des Aids-Fonds eine lokale Produktion aufzubauen. »Sonst fließt 45 Prozent des Geldes zurück in die USA und nach Europa«, zitiert Kraisintu Berechnungen von »Ärzte ohne Grenzen«.

Inzwischen ist der Rat der agilen Frau in vielen Entwicklungsländern gefragt. Mal fliegt sie nach Äthiopien, mal nach Mali oder Benin. Im Winter hat sie eine Gastprofessur in der chinesischen Provinz angetreten. »Mittlerweile habe ich an die 100 Länder bereist«, erzählt Kraisintu. Fixpunkte auf ihrer Weltreise sind der Besuch von Shakespeare-Festspielen auf den britischen Inseln, wo sie sechs Jahre studiert hat. »Außerdem muss ich einmal im Jahr nach Italien. Wegen der Kirchen und Museen«, sagt sie.

Mit ihrem Reisepensum verkörpert Kraisintu das Motto der Globalisierungs-Kritiker: »Global denken, lokal handeln«. Und auch sonst betrachten sie diese auf den ersten Blick strenge, fast gouvernantenhaft wirkende Frau aus Thailand längst als eine der ihren. Denn kaum etwas symbolisiert das Dilemma der Globalisierung eindringlicher als der Patentstreit um die Aids-Pillen.

»Das ursprünglich hehre Ziel, Erfindungen mit Patenten zu schützen, um der Industrie einen Anreiz zu mehr Forschung zu geben, ist mittlerweile völlig pervertiert«, schimpft Kraisintu. In Wirklichkeit gäben die Pharmaunternehmen für Marketing und Verwaltung mehr als doppelt so viel aus wie für die Forschung. Einige Firmen kauften sogar einfach nur Lizenzen für Wirkstoffe auf, die mit Steuergeldern an öffentlichen Forschungsinstituten entwickelt wurden. Das sei auch bei einem Inhaltsstoff ihres Aids-Präparates GPO-Vir der Fall: »Der Wirkstoff in Zerit wurde an der amerikanischen Yale-Universität entdeckt, und Bristol-Myers Squibb hat lediglich die Lizenz erworben.«

In Bangkok hat Kraisintu einen wichtigen Mitstreiter für ihre neue Kombinationspille gefunden. Der britische Mediziner Paul Cawthorne, Leiter von »Ärzte ohne Grenzen« in Thailand, erhofft sich von Kraisintus Aids-Medikament neuen Schwung in der Patentdebatte. »Der günstige Preis von GPO-Vir zeigt auf beeindruckende Weise die Vorteile der Generika-Produktion«, sagt der 46-jährige Arzt.

Mit seinem Ärzteteam trainiert er in entlegenen Regionen Thailands Mediziner für den Umgang mit der neuen Kombinationspille. 8000 Patienten werden seitdem mit GPO-Vir versorgt. »Wir konnten zeigen, dass auch unter den primitivsten medizinischen Bedingungen die Patienten ihre Therapie mit GPO-Vir erfolgreich bewältigen können«, erklärt Cawthorne.

Die Handhabung von Kraisintus Aids-Pille ist sogar einfacher, als die der westlichen Pharmaunternehmen. »Weil jeder der drei Wirkstoffe einem anderen Konzern gehört, müssen die Aids-Kranken drei separate Pillen einnehmen. Mehrmals täglich«, erklärt Cawthorne. Von Kraisintus Kombinationspille reichten hingegen zwei pro Tag. »So vergessen die Patienten weit seltener die Einnahme des Medikamentes«, sagt Cawthorne.

So erlebt der britische Arzt in seinem thailändischen Aids-Projekt »den Traum eines jeden Mediziners vom Wundermittel«. Die Aids-Patienten, abgemagert und übersät von Abszessen, stehen von ihren Krankenlagern wieder auf. Sie fangen an zu essen, weil die Infektionen im Magen- und Darmtrakt abklingen.

Von seinem Schreibtisch aus kann Cawthorne eines dieser Wunder jeden Tag beobachten. Es sitzt an einem Schreibtisch gegenüber, ist 37 Jahre alt, weiblich und hat nussbraune Haare. Fremden stellt sie sich nur mit ihrem Spitznamen Nong vor. Denn aus Scham hat ihre Familie unter den Freunden die Legende verbreitet, sie sei zum Arbeiten in Übersee.

In Wahrheit aber lag Nong noch bis vor wenigen Monaten im Bett. Sie hat Aids. Seit mehr als zehn Jahren habe sie das gewusst. Anfangs spürte sie nur wenig vom Virus. Doch dann brach die Krankheit aus. »Ich war zum Skelett abgemagert, wog kaum mehr 30 Kilo«, erzählt Nong, die dereinst eine bekannte Sängerin in Bangkok war.

Das Virus kroch durch ihren gesamten Körper. Schließlich befiel er den Sehnerv. Nong erblindete, noch bevor sie von dem neuen Aids-Mittel hörte.

Cawthorne besorgte ihr GPO-Vir, was sie wieder auf die Beine brachte. Jedes Kilo, dass sie seit Beginn ihrer Therapie zunahm, löste wahre Freudenstürme in ihr aus. Mittlerweile zeigt die Waage über 50 Kilo und Nong kann sich wieder die normalen Sorgen einer jungen Frau machen: »Ich muss jetzt drauf achten, nicht zu dick zu werden.« GERALD TRAUFETTER

* Eine Besuchergruppe wird zur Abschreckung an sterbendenAids-Kranken vorbeigeführt.

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