ORGANIZER Digitaler Fünf-Jahres-Plan
Nachdem Apple seinen Newton-Stiftcomputer zu Grabe getragen hat, macht den Vertretern von Palm Computing niemand mehr den Rang des coolsten Elektronik-Accessoires streitig. Marktführer waren die »PalmPilot«-Modelle ohnehin schon. Auf der Cebit erlebt der »Palm III« seine Weltpremiere: Das keilförmige Design wird den Requisiten der Science-fiction-Serie »Star Trek« immer ähnlicher. Im Internet findet sich ein Spaß-Programm, das dem Taschencomputer echte »Tricorder«-Geräusche entlockt. Das neue Spitzenmodell zum Preis von 899 Mark hat mit zwei Megabyte doppelt soviel Speicherplatz wie sein Vorgänger. Das sollte für 6000 Adressen, etwa fünf Jahre Terminkalender, 1500 Memos und 200 E-Mail-Nachrichten ausreichen. Neu ist die Infrarotschnittstelle, über die man Daten von Hand zu Hand beamen kann. So können Palm-Träger ihre elektronischen Visitenkarten austauschen. Die Besitzer älterer Pilot-Modelle können durch Austausch eines kleinen Moduls ihren Organizer auf den neuen Standard aufrüsten.