Deutsch-französisches Treffen im Januar - DER SPIEGEL
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Deutsch-französisches Treffen im Januar

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Nach den Verstimmungen auf dem EU-Gipfel in Nizza wollen sich die Spitzen der französischen und der deutschen Regierung im Januar zu einem außerplanmäßigen Meinungsaustausch treffen. Dies hat der französische Staatspräsident Jacques Chirac noch in Nizza angeregt, meldet das Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL in seiner neuesten Ausgabe. Bundeskanzler Gerhard Schröder habe den Vorschlag akzeptiert.

An dem Treffen wollen auf französischer Seite neben Präsident Chirac auch Premierminister Jospin, Außenminister Vedrine sowie Europaminister Moscovici teilnehmen. Kanzler Schröder wird von Außenminister Joschka Fischer begleitet. Ort und Zeit des Treffens sind noch nicht bekannt.

Die Franzosen hatten in Nizza darauf beharrt, dass Frankreich und Deutschland „nur auf der Basis absoluter Gleichheit“ zusammenarbeiten könnten. Die Deutschen finden, das Verhältnis müsse auf eine neue historische Stufe gestellt werden. (DER SPIEGEL 51/2000)