VW-Chef baut ein 1001-PS-Auto
VW-Chef Ferdinand Piëch will das stärkste für den Straßenverkehr zugelassene Auto der Welt bauen. In einem Interview mit dem Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL kündigte Piëch an, von 2003 an würden im elsässischen Molsheim rund 50 Exemplare eines Bugatti gebaut, der in seiner Anfangsversion 800 PS und in einer späteren Variante 1001 PS haben soll. Der Wagen soll in vier Sekunden von 0 auf 100 Stundenkilometer beschleunigen und eine Spitzengeschwindigkeit von 406 km/h erreichen. Als Preis nannte der VW-Vorsitzende 1,5 Millionen Mark ohne Mehrwertsteuer. Kritik an der Entwicklung des spritschluckenden Supersportwagens begegnet Piëch mit dem Hinweis: Ich würde einen solchen Bugatti ja nicht machen, wenn wir nicht einen Drei-Liter-Lupo als Gegengewicht hätten. VW produziere dann in jeder Woche 250 Drei-Liter-Lupos und einen einzigen Bugatti, da merkt man den Bugatti im Flottenverbrauch überhaupt nicht, sagte er dem SPIEGEL. (DER SPIEGEL 51/2000, Seite 90)