EU-Bedenken gegen Fusion der Stromkonzerne EdF und EnBW - DER SPIEGEL
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EU-Bedenken gegen Fusion der Stromkonzerne EdF und EnBW

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EU-Wettbewerbskommissar Mario Monti hat in einer "vorläufigen Entscheidung" Bedenken gegen die Fusion zwischen den Stromkonzernen Electricité de France (EdF) und Energie Baden-Württemberg (EnBW) angemeldet. Das meldet das Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL. Der deutsch-französische Zusammenschluss sei "mit dem Gemeinsamen Markt unvereinbar", heißt es in der Begründung, weil dadurch "ein wirksamer Wettbewerb" auf dem französischen Markt "erheblich behindert werde". Gerade EnBW habe durch die geographische Nähe beste Voraussetzungen, als Konkurrent im Nachbarland erfolgreich zu sein und so das faktische EdF-Monopol zu brechen, glaubt Monti. "Durch den Erwerb von EnBW ist EdF ganz generell in Frankreich besser vor Konkurrenz geschützt", so der EU-Kommissar, der bis zum 18. Februar eine endgültige Entscheidung treffen muss. (DER SPIEGEL 2/01, Seite 71)