Deutsche Bahn will sich von unrentablen Töchtern trennen - DER SPIEGEL
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Deutsche Bahn will sich von unrentablen Töchtern trennen

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Die Deutsche Bahn (DB) will sich von Konzerntöchtern trennen und erarbeitet deshalb bis Ende Februar ein vorläufiges "Desinvestitionsprogramm Unternehmensbereich Beteiligungen". Das meldet das Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL in der kommen-den Ausgabe. Vor allem die Berliner DB Bahnbau und die DB Gleisbau in Duisburg stehen danach auf dem Prüfstand, ebenso wie die Ostberliner Unternehmen DB Gleis- und Tiefbau und Mobile Oberschweißtechnik sowie die Dresdner Ingenieur-, Brücken- und Tiefbau GmbH. "Die Mehrzahl der Baugesellschaften decken kaum ihre Kapitalkosten", heißt es in einem Papier der Unternehmensberatung McKinsey.

Der zunehmende "Wettbewerb durch Konkurrenten mit niedrigem Lohngefüge und modernster Technik" mache der Bahn zu schaffen, so die Consultants, die bereits eine "Übersicht potenzieller Käufer" erstellen. Unabhängig vom Verkauf ihrer "Cash- und Ergebnisvernichter" hat die Bahn für einige Konzerntöchter bereits einen drastischen Beschäftigtenabbau bis 2005 eingeplant. So soll bei der DB Bahnbau die Mitarbeiterzahl auf knapp 2600 (1999: knapp 7000) sinken. Neben den Baugesellschaften werden auch "zahlreiche Randaktivitäten im Konzern" (McKinsey) geprüft, zum Beispiel die Bodensee-Schiffsbetriebe und das Autohaus Mitsubishi Greifswald .