Agentenführer sollen Jagd auf Super-Maulwurf beim BND inszeniert haben - DER SPIEGEL
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Agentenführer sollen Jagd auf Super-Maulwurf beim BND inszeniert haben

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Zwei ehemalige Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes (BND) sollen mit gefälschtem Agenten-Material eine großangelegte Jagd auf einen vermeintlichen Super-Maulwurf in der Spitze des deutschen Geheimdienstes inszeniert haben. Dabei geriet der frühere Abwehrchef des BND, Volker Foertsch, in Verdacht, für das KGB gearbeitet zu haben. Wie das Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL in der neuen Ausgabe berichtet, sollen die beiden mittlerweile ausgeschiedenen Agentenführer bis zu 440.000 Mark in die eigene Tasche gesteckt haben, die der BND einem geheimnisvollen russischen Agenten mit dem Decknamen "Rübezahl" für seine Angaben über den angeblichen Maulwurf Foertsch und einen zweiten BND-Mitarbeiter zahlte.

Gegen Foertsch hatte die Bundesanwaltschaft im Frühjahr 1998 wochenlang ermittelt, nachdem der BND ein belastendes, aber offenbar gefälschtes Papier, an sie weitergeleitet hatte. Wie DER SPIEGEL weiter schreibt, will die Generalstaatsanwaltschaft in München bis spätestens Ostern entscheiden, ob Anklage erhoben wird. Die beiden Beschuldigten bestreiten alle Vorwürfe.