Rheinland-Pfalz will Immobilien in Privatvorsorge einbeziehen - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Rheinland-Pfalz will Immobilien in Privatvorsorge einbeziehen

Die rheinland-pfälzische Landesregierung hat ein neues Modell entwickelt, um das Wohneigentum doch noch in die Förderung der geplanten privaten Altersvorsorge einzubeziehen.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Nach einem Bericht des Nachrichten-Magazins DER SPIEGEL stellte der rheinland-pfälzische Sozialminister Florian Gerster den Vorschlag am vergangenen Freitag bei den Vermittlungsverhandlungen zwischen Bundestag und Bundesrat zur Rentenreform in Berlin vor. Nach dem Konzept dürfen Versicherte ihren Vorsorgebeitrag steuerfrei in selbstgenutzte oder vermietete Immobilien investieren, wenn sie zugleich im Grundbuch vermerken lassen, dass das Objekt nicht verkauft werden darf. Im Alter müssen die Versicherten den Anlageertrag dann versteuern wie bei Lebens-versicherungen oder Investmentsfonds. Um die Steuer zu berechnen, unterstellen die Finanzämter dabei eine fiktive Rendite, die sich ergeben hätte, wenn die Immobiliensparer die Fördergelder nicht ins Haus, sondern in eine andere marktübliche Anlageform gesteckt hätten.