Festnahme von Ibn-Ladin-Kämpfern in Frankfurt soll Anschlag in Frankreich verhindert haben - DER SPIEGEL
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Festnahme von Ibn-Ladin-Kämpfern in Frankfurt soll Anschlag in Frankreich verhindert haben

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Die Ende Dezember in Frankfurt verhafteten vier mutmaßlichen islamischen Terroristen der Ibn-Ladin-Gruppe haben offenbar von Deutschland aus einen Anschlag in Frankreich geplant. Wie das Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL in der neuen Ausgabe berichtet, geht die Bundesanwaltschaft diesem Verdacht nach. Die vier vermutlich aus Algerien stammenden Männer schweigen zu den Vorwürfen. Der Verdacht stützt sich auf ein Video, auf dem Bilder des Weihnachtsmarktes in Straßburg zu sehen sind, berichtet das Blatt weiter. Dieses war bei der Durchsuchung von zwei Wohnungen der vier Männer, die nach Erkenntnissen der Sicherheitsbehörden erst im Jahr 2000 in einem Lager in Afghanistan einen Terror-Lehrgang absolvierten, sichergestellt worden.

Auch ein umfangreiches Lager mit Waffen und Chemikalien für die Bombenherstellung wurde entdeckt. Die Ermittler schließen nicht aus, dass die Gruppe auf dem Straßburger Marktplatz eine Bombe zünden wollten. Der Vizepräsident des Bundeskriminalamtes, Bernhard Falk, sagte dem SPIEGEL: "Wir haben es hier mit einer sehr bedrohlichen neuen Entwicklung zu tun."