Berlinale künftig ohne Regisseur Annaud - DER SPIEGEL
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Berlinale künftig ohne Regisseur Annaud

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Jean-Jacques Annaud will nie wieder einen seiner Filme bei der Berlinale zeigen. "Noch mal tue ich mir das nicht an", sagte der französische Regisseur ("Der Name der Rose") in einem Interview mit dem Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL; er sei "kein Masochist". Annauds neues Werk, das in Brandenburg gedrehte Stalingrad-Spektakel "Duell - Enemy at the Gates", war nach seiner Premiere bei den Berliner Filmfestspielen im Februar von der Presse einhellig verrissen worden; am Donnerstag (15.3.) startet "Enemy at the Gates" in den deutschen Kinos. Annaud wehrte sich im SPIEGEL gegen den Vorwurf, er verharmlose die Schlacht um Stalingrad: "Ich hätte auch ein Musical über die Schlacht von Verdun drehen können." Seine Kritiker verglich Annaud mit einem Wolfsrudel: "Nachdem der erste angefangen hatte zu beißen, sind die anderen durchgedreht." (DER SPIEGEL 11/01, Seite 242)