Joschka Fischer belastende Dossiers - DER SPIEGEL
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Joschka Fischer belastende Dossiers

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Die Staatsanwaltschaft Frankfurt wird Anfang dieser Woche laut einer Meldung des Nachrichten-Magazins DER SPIEGEL beim hessischen Verfassungsschutz ein Außenminister Joschka Fischer belastendes Dossier einsehen. In dem Bericht eines V-Mannes aus dem Jahr 1975 wird Fischer als Teilnehmer eines Vorbereitungstreffens genannt, auf dem die Frankfurter Spontiszene einen Angriff mit Molotow-Cocktails auf das spanische Generalkonsulat in der Main-Metropole plante. Mittlerweile ist auch beim Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) ein Fischer-Dossier aufgefunden worden, das nach Überzeugung von Rechtsexperten der Bundesregierung längst hätte vernichtet werden müssen. Über den Vorgang wurden Innenministerium und Kanzleramt unterrichtet. Anfang der neunziger Jahre war eine Fischer betreffende Personen-akte der Abteilung III (Linksextremismus) vernichtet worden, ein Dossier der früheren BfV-Abteilung VII (Terrorismus-Aufklärung) aber nicht. In dieser befindet sich eine Ko-pie des V-Mann-Berichtes. (DER SPIEGEL 11/01, Panorama Deutschland)