Schröder für Olympische Sommerspiele 2012 in Deutschland
Bundeskanzler Gerhard Schröder plädiert nach einem Bericht des Nachrichten-Magazins DER SPIEGEL dafür, im nächsten Jahrzehnt Olympische Sommerspiele in Deutschland auszurichten. Am kommenden Mittwoch will Schröder erstmals in seiner Amtszeit mit dem Präsidium des Nationalen Olympischen Komitees (NOK) zu einem Spitzengespräch zusammenkommen. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Überlegungen des NOK sowie mehrerer deutscher Städte und Regionen, nach 1936 und 1972 zum drittenmal die Sommerspiele ins Land zu holen.
"Der Kanzler unterstützt die Olympiabewerbung Deutschlands für das Jahr 2012 in enger Abstimmung mit dem NOK", zitiert DER SPIEGEL einen Mitarbeiter des Regierungschefs. Bislang haben vier Städte samt den umliegenden Regionen ihr Interesse an der Ausrichtung der Spiele angemeldet, nämlich Düsseldorf, Frankfurt am Main, Leipzig und Stuttgart. Im November dieses Jahres will das NOK entscheiden, ob es für das Jahr 2012 eine offizielle deutsche Bewerbung geben soll. Der nationale Kandidat würde dann im Jahr 2003 ausgewählt. Massives Interesse, die Sommerolympiade 2012 auszurichten, zeigen auch mehrere Städte in den USA, darunter San Francisco, Dallas und New York. (DER SPIEGEL 17/2001, Seite 70)