Verfassungsschutz führt erste Gespräche mit Aussteigern - DER SPIEGEL
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Verfassungsschutz führt erste Gespräche mit Aussteigern

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) hat erste persönliche Gespräche mit aussteigewilligen Neonazis geführt. Nach einem Bericht des Nachrichten-Magazins DER SPIEGEL haben sich dazu bisher ein halbes Dutzend Rechtsradikale mit Staatsschützern getroffen. Das Amt rechne schon bald mit den ersten Aussteigern. "Der Start ist ermutigend", sagte BfV-Präsident Heinz Fromm dem Blatt.

Wie DER SPIEGEL weiter berichtet, verlangt der Verfassungsschutz nach anfänglicher telefonischer Beratung, dass die Ausstiegskandidaten persönlich im Amt erscheinen, um die Details des Abschieds aus der Szene zu besprechen. Zur Begründung sagte Fromm: "Wer wirklich was will, der muss diesen Schritt auf uns zugehen."