Holtzbrinck will Anteile abgeben und Geld am Kapitalmarkt aufnehmen - DER SPIEGEL
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Holtzbrinck will Anteile abgeben und Geld am Kapitalmarkt aufnehmen

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Die Stuttgarter Verlagsgruppe Holtzbrinck will Anteile ihrer Dachgesellschaft an Partner verkaufen. "Eine kleine Beteiligung ist langfristig denkbar", sagte der neue Geschäftsführungs-Vorsitzende Stefan von Holtzbrinck dem Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL; ein solcher Verbündete müsse allerdings "zur Kultur des Hauses passen". Intern taxieren die Verlagsexperten den gesamten Firmenwert auf sieben bis neun Milliarden Mark. Zudem plant das drittgrößte deutsche Medienunternehmen, so DER SPIEGEL weiter, sich im nächsten Jahr über Anleihen Geld auf dem Kapitalmarkt zu leihen. Besonders bei Buchverlagen, Regionalzeitungen und Fachverlagen will Holtzbrinck wachsen. Derzeit beispielsweise gibt es Gespräche, um die Buchgruppe Econ-Ullstein-List aus dem Axel Springer Verlag zu kaufen. (DER SPIEGEL 20/01, Seite 118)